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Goldverkauf
 
17.09.2016

Goldverkauf So machen Sie Gold zu Geld

Von Kevin Schwarzinger
Ob Barren, Münze oder Schmuck, Gold lässt sich immer zu barem Geld machen. Nur an wen kann ich mich wenden, ohne abgezockt zu werden?
Goldverkauf So machen Sie Gold zu Geld
Seit dem 6. Jahrhundert v. Christus werden Goldmünzen als Zahlungsmittel eingesetzt.
Gold hat schon seit jeher eine besondere Anziehungskraft auf den Menschen. Bereits seit dem sechsten Jahrhundert vor Christus, wird das Edelmetall in Form von Münzen als Zahlungsmittel eingesetzt.

Gold gilt als besonders Krisensicher und deshalb ist es auch kein Wunder, dass sobald die Börsen auf Talfahrt gehen, immer mehr Menschen wieder ihr Anlegerglück in Gold suchen. Wer aber jetzt sein Gold zu Geld machen will, dem stellt sich die Frage: Wohin damit?


Was gibt es für verschiedene Goldprodukte?

Goldbarren: Diese sind ein beliebtes Geldanlageprodukt. Ihre Herstellung ist verhältnismäßig einfach und daher kommen sie dem reinen Materialwert am nächsten. Auf jedem Goldbarren ist der Feingehalt, Gewicht und Name sowie Logo des Herstellers eingeprägt. Bekannte Hersteller sind unter anderem Heraeus, Umicore, Pamp Suisse, Perth Mint und Ögussa.

Goldmünzen: Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Arten von Goldmünzen: Anlagemünzen, Handelsgoldmünzen und Sammlermünzen. Für Anlagemünzen ist in erster Linie der Goldpreis für die Wertfeststellung entscheidend. Bekannte Anlagemünzen sind etwa Krügerrand, Maple Leaf und Philharmoniker. Handelsmünzen, wie etwa Schilling, Dukaten oder Kronen sind Nachprägungen historischer Handelsgoldmünzen. Sie werden mit geringen Aufschlägen über ihrem tatsächlichen Goldwert gehandelt. Bei Sammlermünzen verhält sich es etwas anders. Diese können unter Umständen einen Preis erzielen, der wesentlich über dem reinen Materialwert liegt.

Goldschmuck:
Schmuck unterliegt der Mode und der Modegeschmack ändert sich im Laufe der Zeit. Gefällt das gute Stück nicht mehr, wollen viele den Schmuck verkaufen. Doch Vorsicht: Bei Schmuck zählt nur der reine Materialwert und dieser wird in der Regel weit unter dem damaligen Kaufpreis liegen - denn in Schmuck stecken viele Arbeitsstunden. Doch bevor Sie sich vielleicht vorschnell von einem Erbstück trennen, sollten Sie prüfen ob vielleicht Ihr Juwelier um die Ecke einige Veränderungen vornehmen kann.

Zahngold: Tauscht der Zahnarzt eine alte Goldkrone aus, nehmen die meisten Patienten das Überbleibsel mit nach Hause – hat ja schließlich auch einen Wert.

Wie kann ich selbst den Wert meines Goldes erkennen?

Am einfachsten lässt sich der Wert von Goldbarren feststellen. Neben dem Feingehalt und Gewicht, ist auch der Hersteller in den Barren eingestanzt. So müssen Sie nur noch auf einer Preistabelle, wie etwa auf der Österreichischen Gold- und Silber-Scheideanstalt (ÖGUSSA), den Preis Ihres Barrens ausfindig machen.

Schwieriger gestaltet sich die Sache schon bei Goldmünzen – wenn es sich um Sammlermünzen handelt. Neben Gewicht und Feingehalt gibt es noch andere Faktoren die den Preis bestimmen. Seltenheit, Erhaltungszustand oder ob es sich um eine limitierte Auflage handelt. Bei historischen Münzen ist es in jedem Fall ratsam, eine Expertenmeinung einzuholen. Ein vereidigter Sachverständiger oder ein lokaler Münzhändler helfen Ihnen hier weiter. Handelt es sich dagegen um Anlagemünzen, lässt sich der Wert ganz einfach mit Hilfe einer Preistabelle im Internet ermitteln. Auf der Internetseite von Proaurum sehen Sie eine Übersicht aller gängigen Anlagemünzen. Bei Handelsgoldmünzen richtet sich der Wert nach dem Feingehalt der Münze.

Wo kann ich mein Gold am besten verkaufen?

Im Goldankaufgewerbe tummeln sich einige schwarze Schafe. Darauf sollten Sie achten:

Online-Händler: Seriöse Online-Händler können Sie beispielsweise daran erkennen, dass der Shop das „E-Commerce-Gütesiegel“ trägt. Es entstand auf Initiative des Österreichischen Instituts für angewandte Telekommunikation in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Österreich und der Bundesarbeiterkammer.

Banken: Eine weitere Möglichkeit, wenn Sie Ihr Gold verkaufen möchten, ist der Verkauf bei einer Bank-Filiale. Die Raiffeisenbank bietet auch für Nichtkunden einen Goldankauf an. Auch die Bank Austria hat diesen Service für Nichtkunden im Angebot. In beiden Fällen fallen keine zusätzlichen Spesen an. Es gilt der tagesaktuelle Goldpreis.

Wichtig: Banken nehmen Gold grundsätzlich nur in Form von Barren und Goldmünzen an. Und das Gold muss unbeschädigt und eingeschweißt sein.

Juweliere: Viele Juweliere bieten ebenfalls einen Goldankauf an. Dabei profitieren Sie von der Erfahrung des Juweliers. Sind etwa Edelsteine in den Schmuck eingearbeitet, kann sich der Preis über den eigentlichen Edelmetallpreis bewegen.

Tipp: Holen Sie sich in jedem Fall mehrere Angebot ein. Denn nur so bekommen Sie ein Gefühl dafür, wie viel Ihr Gold wirklich wert ist.

Wohin mit dem neugewonnenen Geld?

Jetzt haben Sie den Barren, die Münze oder den Schmuck erfolgreich verkauft, aber wohin mit dem Geld? Wenn Sie das Geld nicht gleich auf den Kopf hauen und lieber sicher sowie gewinnbringend anlegen möchten, sollten Sie einen Blick auf unseren Tagesgeld- aber auch Festgeld-Vergleich werfen. Tagesgeld eignet sich vor allem für Sparer, die täglich über ihr Vermögen verfügen möchten. Moneyou und ING-Diba sind hier die Spitzenreiter mit einem Zinssatz von 1,10 und 1,00 Prozent. Können Sie sich aber leisten, Ihr Erspartes über Monate bzw. Jahre fest anzulegen, sollten Sie über ein Festgeldkonto nachdenken. Bei zwölfmonatigem Festgeld hat derzeit ebenfalls Moneyou mit 1,30 Prozent Zinsen die Nase vorne. Bei der Austrian Anadi Bank gibt es seit der der Zinssenkung 1,01 Prozent – und das bei österreichischer Einlagensicherung. Bei allen genannten Geldhäusern ist Ihr Geld bis zu einem Anlagebetrag von 100.000 Euro abgesichert – und das ist eben auch Gold wert.
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