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Modernes Banking
 
19.02.2016

Modernes Banking Vormarsch der Senioren

Von ERWIN J. FRASL
Lange haben sich die Filialbanken gegen Online-Banking und Mobile-Banking gewehrt. Jetzt forcieren auch sie das Bankgeschäft per Internet. Vor allem Senioren profitieren davon.
Mobile-Banking – Online-Banking-Vormarsch der Senioren
Mag. Erwin J. Frasl, Herausgeber biallo.at
Das Verhältnis von Banken und Bankkunden verändert sich grundlegend. Dafür haben u.a. notleidende Banken wie die einstige Österreichische Volksbanken AG (ÖVAG) oder die marode Hypo Alpe-Adria ebenso gesorgt wie die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Die damit verbundene Schließung von Bankfilialen in kleineren Orten und sinkendende Sparzinsen der Filialbanken haben die Attraktivität von Online-Banken spürbar erhöht.

Obendrein entdecken immer mehr Anbieter von Online-Sparkonten und von Online-Krediten die neuen Geschäftsmöglichkeiten in Österreich. Und so können Anleger in Österreich Sparkonten etwa bei tschechischen Banken, kroatischen Banken, bei französischen Banken, portugiesischen Banken oder niederländischen Banken eröffnen.

Online-Banking: Landbevölkerung und Senioren profitieren

Hatten bisher hauptsächlich die Bankkunden in den größeren Städten vom Wettbewerb der zahlreichen Filialbanken profitieren können, kommen die neuen Möglichkeiten auch den Bankkunden in den ländlichen Gebieten Österreichs zu Gute. Immerhin können dank Internet viele Bankgeschäfte mittlerweile bequem von zu Hause aus per Online-Banking oder per Mobile-Banking von überall aus mit dem Smartphone erledigt werden.
Damit können auch Bankkunden auf dem Land attraktive Sparzinsen oder Kreditzinsen nutzen.

Zu den besonderen Profiteuren von Online-Banking oder Mobile-Banking gehören aber auch zunehmend Senioren. Denn die Zahl der Senioren, die das Internet nutzen, steigt kontinuierlich.

Damit müssen Senioren ihre Sparegelder nicht mehr auf schlecht verzinsten Sparkonten liegen lassen, sondern können ihre Spargelder mit Hilfe von Online-Banking oder Mobile-Banking ganz bequem auf höher verzinste Konten verlagern, um so ihre Pensionen etwas aufbessern zu können. Immerhin macht es einen spürbaren Unterschied, ob Sie für Spargelder, die ein Jahr gebunden angelegt werden, nur 0,10 Prozent Zinsen pro Jahr erhalten oder ob Sie bis zu 1,40 Prozent Zinsen pro Jahr dafür erhalten.

Mein Tipp Nr. 1 für Sie: Berechnen Sie mit Hilfe unseres Festgeld-Rechners, wie viel Geld Sie für Ihren Sparbetrag bei den Banken mit den attraktivsten Zinsen bekommen könnten.

Mein Tipp Nr. 2 für Sie: Wenn Sie Geld auf Online-Sparkonten anlegen wollen, dann achten Sie unbedingt sehr genau darauf, durch welche Einlagensicherung Ihre Spargelder geschützt werden.

Ich wünsche Ihnen allen, ganz besonders aber allen Seniorinnen und Senioren, viel Freude bei der Entdeckung der Möglichkeiten, die Ihnen Online-Banking oder Mobile-Banking bieten. Und natürlich viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage.


Bitte folgen Sie mir auf Twitter: @fraslerwin

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