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Staatlich geförderte Zukunftsvorsorge

Wird private Pensionsvorsorge verspielt?

15.02.2010
Von Erwin J. Frasl
Nach den massiven Verlusten für Pensionisten, die eine private Zusatzpension einer Pensionskasse beziehen, müssen sich nun auch jene Sorge machen, die eine staatlich geförderte Zukunftsvorsorge abgeschlossen haben.
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Das Vertrauen in private Pensionsvorsorgen ist angeschlagen. Das zeigt auch die aktuelle Umfrage „Frasl fragt“ auf Biallo.at. Wer etwa eine staatlich geförderte Pensionsvorsorge abgeschlossen hat, ist mit beunruhigenden Nachrichten konfrontiert. So hat die Finanzmarktaufsicht jüngst informiert, dass eine Reihe der staatlich geförderten Zukunftsvorsorgen aufgrund ihrer wenig erfolgreichen Veranlagungen "ausgestoppt" worden sind. Das hat zur Folge, dass für viele künftigen Pensionisten bei ihrer privaten Pensionsvorsorge im Wege der „Zukunftsvorsorge“ nicht mehr als die Kapitalgarantie für die einbezahlten Prämien und die staatliche Förderung herauskommen wird.
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Vorarbeit für geringes Vertrauen in private Pensionsvorsorgen haben schon die Pensionskassen geleistet, in die Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam Beitrage für eine künftige private Pension einzahlen. Das hat zwar für Arbeitgeber den Vorteil, dass sie mit der Zusage einer privaten Zusatzpension im Wege einer Pensionskasse ihren Arbeitnehmern einen Vorteil zukommen lassen, der billiger als eine Gehaltserhöhung ist, für die Arbeitnehmer hat das in den vergangenen Jahren allerdings bittere Enttäuschungen gebracht.

Bis zu 45 Prozent Verlust haben die Pensionskassen den Beziehern einer privaten Zusatzpension gebracht. Für Karl Blecha, Präsident des Pensionistenverbandes Österreich, sind die alten Pensionskassen längst „tot“. Nun ist auch die private Zukunftsvorsorge zum Problem geworden. Das ist Schade. Denn eines ist gewiss: Die Lücke zwischen Arbeitseinkommen und gesetzlicher Altersvorsorge wird in den kommenden Jahren grösser werden. Wer auch im Alter seinen gewohnten Lebensstandard erhalten möchte, muss schon sehr früh finanzielle Reserven für sein Alter aufbauen.

Prüfen Sie Alternativen

Neben dem Aufbau einer privaten Zusatzpension per Pensionskassen oder einer staatlich geförderten Zukunftsvorsorge sollten künftige Pensionisten auch prüfen, ob der Kauf einer Eigentumswohnung (Stichwort Vorsorge-Wohnung), die vermietet werden kann, für sie eine brauchbare Alternative darstellt. Denn während sie beim System der Pensionskassen oder der privaten Zukunftsvorsorge ihr Geld anonymen Institutionen anvertrauen müssen, die mehr an ihren Selbsterhalt als an ihre Kunden denken, haben Sie bei einer Immobilie selber Gestaltungsmöglichkeiten. Vergleichen Sie die Anlageergebnisse einer Zukunftsvorsorge aber auch mit der Verzinsung einer Anlage auf einem Sparbuch im Geldanlage-Vergleich von Biallo.at, damit sie die für Sie richtige Entscheidung treffen. Viel Glück dabei – Sie werden es brauchen.
 

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