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Prämiengeförderte Zukunftsvorsorge (PZV)

VKI-Warnung: „Nicht empfehlenswert!“

26.05.2011
Von Andreas Michael
„Die Prämiengeförderte Zukunftsvorsorge ist nicht empfehlenswert“, warnt der Verein für Konsumenteninformation. Zu viele Produkte sind kompliziert, intransparent und teuer – gesetzliche Änderungen sind daher dringend nötig.
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VKI-Experte Walter Hager rät Konsumenten bei der Prämiengeförderte Zukunftsvorsorge zum Abwarten

Seit der Einführung der prämiengeförderten Zukunftsvorsorge (PZV) im Jahr 2003 wurden fast 1,5 Millionen Verträge abgesetzt. Die Verkaufsargumente waren überzeugend: Vom Staat gefördert, steuerfrei, Kapitalgarantie und durch einen Aktienanteil Aussicht auf höhere Renditen.  Doch dann kam die Krise und der Kombipack "Risiko mit Sicherheit" - sprich: Aktienbeteiligung mit Kapitalgarantie wollte nicht mehr so richtig funktionieren, so der Verein für Konsumenteninformation.

Die Verträge wurden zur Absicherung der Kapitalgarantie häufig ausgestoppt, der Aktienanteil somit kurz- oder mittelfristig auf Null reduziert. Informationen an die betroffenen Konsumenten flossen spärlich. Mehr und mehr zeigte sich, dass die prämiengeförderte Zukunftsvorsorge ein höchst kompliziertes, intransparentes und nicht zuletzt teures Produkt ist.

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Leserkommentare

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11.01.2012 11:22 Uhr
Otto Hamminger: Prämiengeförderte Zukunftsvorsorge
Habe im Feb. 2005 bei der ÖBV eine eine PZV abgeschlossen. Da ich jetzt zuschauen kann, wie mein Kapital trotz Kapitalgarntie immer weniger wird, wollte ich den Vertrag kündigen. Laut ÖBV ist das nicht möglich, da es darüber ein Urteil des OGH geben soll und eine Kündigung erst nach einer Laufzeit von 15 Jahren möglich ist. Kann das wirklich stimmen?
Foto: VKI ID:1720
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