
Seit der Einführung der prämiengeförderten Zukunftsvorsorge (PZV) im Jahr 2003 wurden fast 1,5 Millionen Verträge abgesetzt. Die Verkaufsargumente waren überzeugend: Vom Staat gefördert, steuerfrei, Kapitalgarantie und durch einen Aktienanteil Aussicht auf höhere Renditen. Doch dann kam die Krise und der Kombipack "Risiko mit Sicherheit" - sprich: Aktienbeteiligung mit Kapitalgarantie wollte nicht mehr so richtig funktionieren, so der Verein für Konsumenteninformation.
Die Verträge wurden zur Absicherung der Kapitalgarantie häufig ausgestoppt, der Aktienanteil somit kurz- oder mittelfristig auf Null reduziert. Informationen an die betroffenen Konsumenten flossen spärlich. Mehr und mehr zeigte sich, dass die prämiengeförderte Zukunftsvorsorge ein höchst kompliziertes, intransparentes und nicht zuletzt teures Produkt ist.

