Freitag, 04.09.2015 20:41 Uhr
RSS | Inhalt |
Zinsentwicklung 2010
 
14.10.2013

Zinsentwicklung 2010 Prognosen von RZB, Bank Austria und Co.

Von Erwin J. Frasl
Zahlreiche Finanzprodukte sind mit dem Euribor, der Euro Interbank Offered Rate, verknüpft. Biallo.at hat nachgefragt, wie namhafte Experten die Entwicklung der Zinsen aktuell einschätzen.
Zinsen-Euribor-Raiffeisen Zentralbank-RZB-Bank Austria-Erste Bank-Bawag-PSK-Gottfried Steindl-Stefan Rossmanith-Michael Andreas Rottmann-Gudrun Egger-Europäische Zentralbank-EZB-Leitzins
Gottfried Steindl, Experte der Raiffeisen Zentralbank, rechnet mit Erhöhung des Leitsinssatzes der Europäischen Zentralbank zum Jahresende

Gottfried Steindl, Experte der Raiffeisen Zentralbank (RZB), rechnet mit einem Anstieg des Leitzinses der Europäischen Zentralbank (EZB) von derzeit 1,0 Prozent auf 1,50 Prozent im Dezember dieses Jahres. Die Entwicklung des Euribor von Juni bis Dezember 2010 schätzt der RZB-Profi so ein: Ein-Monat-Euribor: 1,05 Prozent bis 1,60 Prozent; Drei-Monate-Euribor: 1,20 Prozent bis 1,80 Prozent; Sechs-Monate Euribor: 1,30 Prozent bis 2,0 Prozent.

Der 12-Monate-Euribor schließlich wird voraussichtlich von 1,50 Prozent im Juni bis auf 2,20 im Dezember ansteigen.

Stefan Rossmanith, Leiter der Volkswirtschaftlichen Abteilung der Bawag-PSK, rechnet bei den Zinsen mit folgender Entwicklung: Die EZB wird im weiteren Jahresverlauf stufenweise für eine Normalisierung der Geldmarktsätze sorgen. Der 3-Monats-Euribor wird sich so bis zur Jahresmitte wieder an das Leitzinsniveau annähern. Abhängig von der Stärke der konjunkturellen Erholung und auch der Inflationserwartungen sieht Rossmanith die Möglichkeit eines Leitzinsniveaus von 1,50 Prozent zu Jahresende mit einer Anhebung frühestens im Herbst. Der 3-Monats-Euribor könnte im dritten Quartal dieses Jahres wieder über 1,0 Prozent steigen und zu Jahresende etwa 10 bis 15 Basispunkte über dem Leitzins liegen.

Lesen Sie auch

Gebundene Spareinlagen
Hier gibt es die besten Zinsen

Ratenkredite
Das kosten Sie 20.000 Euro für 5 Jahre

Biallo.at - Newsletter
Jetzt anmelden!

Bank Austria-Experte Michael Rottmann erwartet, dass die kurzfristigen Marktzinsen erst nach dem Sommer dieses Jahres allmählich steigen und sich dem Refinanzierungssatz anpassen werden. Die erste Leitzinsanhebung erwartet Rottmann im ersten Quartal des kommenden Jahres. Wahrscheinlich bleiben die kurzfristigen Marktzinsen noch bis September niedrig ehe der 3-Monate-Euribor in Richtung 1,0 Prozent steigen wird, so Rottmann.

Erste Group Analystin Gudrun Egger sieht die Euribor-Entwicklung (jeweils Monats-Endwerte) so: Für den Juni 2010 erwartet sie 0,8 Prozent, im September 1,0 Prozent und schließlich im März 2011 1,5 Prozent. Derzeit erwartet Egger die erste Erhöhung des Leitzinssatzes durch die EZB um 25 Basispunkte im ersten Quartal 2011.

Seite 1/2
 
Zinsentwicklung 2010
Seite 1: Prognosen von RZB, Bank Austria und Co.
Leserkommentare
Kommentar schreiben
Name:
E-Mail:

Code hier eingeben:
Überschrift:
Kommentar:
Foto: RZB ID:650
Tagesgeld
Nr. Anbieter Zins  
1
1,20 %
zur Bank
2 Array
1,10 %
zur Bank
3 Array
1,00 %
zur Bank
4 Array
1,00 %
zur Bank
5 Array
0,90 %
zur Bank
Laufzeit:3 Monate; Betrag 20.000 Euro
Sparindex
Tagesgeld
Tagesgeld-Index sterreich
Durchschnittszins, 10.000 Euro
Festgeld
Nr. Anbieter Zins  
1
1,60 %
zur Bank
2 Array
1,45 %
zur Bank
3 Array
1,45 %
zur Bank
4 Array
1,40 %
zur Bank
5 Array
1,35 %
Laufzeit:12 Monate; Betrag 20.000 Euro
Sparindex
Festgeld
Tagesgeld-Index sterreich
Durchschnittszins, 10.000 Euro
Kolumne
ERWIN J. FRASL

von ERWIN J. FRASL

Spar- und Kreditkonten

Ziehen Sie eine Zwischenbilanz bei Ihren Konditionen

Die Hälfte der Sommerferien ist vorüber. Bald heißt es wieder den Alltag meistern. Eine Zwischenbilanz der eigenen Finanzen zu ziehen hilft, damit das gut gelingt.

» Kolumne lesen
» Archiv Kolumne
Anzeige
Girokonto
Nr. Anbieter Kontoführung  
1 Array
0 €
zur Bank
2 Array
0 €
zur Bank
3
0 €
zur Bank
4 Array
0 €
zur Bank
5 Array
0 €
zur Bank
Online-Girokonten
Gastkommentar
Monika Rosen

von Monika Rosen

Börsen zeigen Nerven

Nachdem es an den Weltbörsen in den letzten Jahren – und besonders heuer – hervorragend gelaufen war, kam es Ende August zu erheblichen Turbulenzen. Unter anderem erlebte der Dow Jones am Montag (24.8.) kurz nach der Eröffnung mit einem Verlust von 1.000 Punkten die stärkste Tagesbewegung seiner Geschichte, um sich in den folgenden Tagen aber wieder zu erholen.

» Gastkommentar lesen
» Archiv Gastkommentar
Frasl fragt
Anzeige
.
© 2015 Biallo & Team GmbH - info@biallo.at - Impressum - Datenschutzerklärung