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Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO)
 
15.02.2012

Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) Schwache Wirtschaftsentwicklung Ende 2011

Von Erwin J. Frasl
Im IV. Quartal 2011 verringerte sich die gesamtwirtschaftliche Produktion gegenüber der Vorperiode real um 0,1 Prozent. Die Konjunkturimpulse aus dem Ausland ließen weiter nach. Das Wachstum des Konsums der privaten Haushalte wie auch der Anlageinvestitionen stabilisierte die Wirtschaft, fiel jedoch ebenfalls geringer aus als im III. Quartal. Für das gesamte Jahr 2011 ergibt sich ein Wirtschaftswachstum von 3,1 Prozent.
Konsum-private Haushalte-Bruttoinlandsprodukt-BIP-Konjunktur-Konsumgüter-Anlageinvestitionen-Bauinvestitionen-Wohnbau-Fahrzeuge-Export-Wirtschaftswachstum-Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung-WIFO-
Wirtschaftsforscher Mag. Dr. Marcus Scheiblecker registriert schwache Wirtschaftsentwicklung Ende 2011

Die seit Anfang 2011 beobachtete schrittweise Abschwächung der heimischen Wirtschaftsdynamik setzte sich auch im IV. Quartal 2011 fort. Nach einem Wirtschaftswachstum von nur mehr 0,2 Prozent im III. Quartal 2011 ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im IV. Quartal um 0,1 Prozent zurück (saison- und
arbeitstagsbereinigt gegenüber dem Vorquartal), so Wirtschaftsforscher Marcus Scheiblecker vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO).

Eintrübung der internationalen Konjunktur

Die Eintrübung der internationalen Konjunktur ließ den heimischen Export abermals schrumpfen (- 0,5 Prozent nach - 0,2 Prozent im III. Quartal). Sowohl die Warenausfuhr als auch der Export von Dienstleistungen waren rückläufig.

Die Anschaffungen von Konsumgütern und die Anlageinvestitionen stabilisierten zwar die Wirtschaft, jedoch ebenfalls mit abnehmender Dynamik. Der Konsum der privaten Haushalte (einschließlich privater Organisationen ohne Erwerbszweck) wurde im IV. Quartal um 0,2 Prozent ausgeweitet, nach +0,3 Prozent in der Vorperiode.

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Die größten Impulse gingen von den Anlageinvestitionen aus (IV. Quartal real +0,6 Prozent), jedoch verlangsamte sich ihr Wachstum bereits (III. Quartal +1,0 Prozent). Die Nachfrage konzentrierte sich auf Ausrüstungsinvestitionsgüter (+1,4 Prozent, III. Quartal +1,9 Prozent) und hier vor allem auf die Anschaffung von Fahrzeugen. Nachdem die Bauinvestitionen im 1. Halbjahr 2011 erstmals seit langem ausgeweitet worden waren, stagnierten sie im III. Quartal und wurden im IV. Quartal erneut etwas eingeschränkt (-0,2 Prozent). Sowohl der Wohnbau als auch Nichtwohnbauten waren von einem Rückgang betroffen, so Scheiblecker.

 

Realer Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 3,1 Prozent

Die rezessiven Impulse aus dem Ausland schlugen sich vor allem in der Warenproduktion nieder. Hier war nach einem leichten Rückgang im III. Quartal (real - 0,1 Prozent gegenüber der Vorperiode) eine deutliche Verschärfung der Abwärtsdynamik zu beobachten: Im IV. Quartal 2011 sank die Wertschöpfung dieses Wirtschaftsbereiches um 1,3 Prozent. Für das gesamte Jahr 2011 ergibt sich ein realer Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 3,1 Prozent
(nominell +5,3 Prozent).

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