Montag, 31.08.2015 21:41 Uhr
RSS | Inhalt |
Österreichs Energieversorger langen wieder zu
 
17.08.2010

Österreichs Energieversorger langen wieder zu Bis zu 22 Prozent mehr für Gas

Von Erwin J. Frasl
Die Energielieferanten langen zu: Strompreiserhöhungen von bis zu 28 Prozent und Gaspreiserhöhungen von bis zu 22 Prozent treffen die Konsumenten hart. Das zeigt eine aktuelle Studie der Österreichischen Energieagentur (AEA) im Auftrag der Arbeiterkammer.
Strom-Gas-Energie-Energie AG-Linz AG-Verbund-EVN-Wien Energie-Innsbrucker Kommunalbetriebe-BEWAG-TIWAG-TIGAS Erdgas Tirol-Steirische Gas-Wärme-Salzburg AG-OÖ Gas-Wärme-Energie Graz-Strompreise-Gaspreise-Österreichischen Energieagentur

Strompreiserhöhungen bis zu 28 Prozent

Lieferanten von Strom und Gas geben Preissenkungen oft nur zögerlich oder gar nicht an die Konsumenten weiter. Das zeigt eine aktuelle Studie der Österreichischen Energieagentur (AEA) im Auftrag der Arbeiterkammer bei 14 Strom- und elf Gasanbietern zwischen Juli 2008 und Juni 2010. Verglichen wurde die Entwicklung der Strom- und Gaspreise für Haushalte mit den Großhandelspreisen (ÖSPI und ÖGPI). Überprüft wurden die reinen Arbeitspreise, also etwa ohne Rabatte oder Netz, für einen Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden für Strom und 15.000 Kilowattstunden für Gas.


Großhandelspreise fallen, aber die Haushaltspreise steigen

Während der Großhandelspreisindex für Strom (ÖSPI) von Juli 2008 bis Juni 2010 um mehr als ein Fünftel gefallen ist, stiegen die Strompreise für die Haushalte (EPI) im gleichen Zeitraum durchschnittlich um 5,5 Prozent. Nur die Kärntner (KELAG und Energie Klagenfurt) und steirischen Energieversorger (STEWAG-STEG und Energie Graz) haben ihre Preise nicht angehoben, wie die Studie der Österreichischen Energieagentur (AEA) im Auftrag der Arbeiterkammer zeigt.

Ausmaß der Teuerungswelle bei Strom

Anbieter Preiserhöhung in Prozent
Energie AG 28,00
Linz AG 27,8
Verbund 21,7
EVN 21,6
Wien Energie 18,60
Innsbrucker Kommunalbetriebe 9,70
BEWAG 9,60
TIWAG 6,70

(durchschnittlicher Jahresverbrauch: 3.500 Kilowattstunden; Energiepreise ohne Steuern, Rabatte, Netzkosten; Juli 2008 bis Juni 2010)

Auffallend, so die Studie: Die Preissteigerungen bis Jänner 2009 an der Strombörse (EEX Leipzig) wurden an die Haushalte weitergegeben. Seit Juni 2009 fallen die Großhandelspreise, was allerdings die Stromlieferanten bis jetzt „kalt ließ“. So zahlt ein Haushaltskunde der oberösterreichischen Energie AG für seinen durchschnittlichen Jahres-Stromverbrauch (3.500 Kilowattstunden) heuer um 63 Euro mehr als noch vor zwei Jahren.

Seite 1/2
 
Österreichs Energieversorger langen wieder zu
Seite 1: Bis zu 22 Prozent mehr für Gas
Leserkommentare
Kommentar schreiben
Name:
E-Mail:

Code hier eingeben:
Überschrift:
Kommentar:
Foto: Colourbox.de ID:1012
Tagesgeld
Nr. Anbieter Zins  
1
1,20 %
zur Bank
2 Array
1,10 %
zur Bank
3 Array
1,00 %
zur Bank
4 Array
1,00 %
zur Bank
5 Array
0,90 %
zur Bank
Laufzeit:3 Monate; Betrag 20.000 Euro
Sparindex
Tagesgeld
Tagesgeld-Index sterreich
Durchschnittszins, 10.000 Euro
Festgeld
Nr. Anbieter Zins  
1
1,60 %
zur Bank
2 Array
1,45 %
zur Bank
3 Array
1,45 %
zur Bank
4 Array
1,40 %
zur Bank
5 Array
1,35 %
Laufzeit:12 Monate; Betrag 20.000 Euro
Sparindex
Festgeld
Tagesgeld-Index sterreich
Durchschnittszins, 10.000 Euro
Kolumne
ERWIN J. FRASL

von ERWIN J. FRASL

Spar- und Kreditkonten

Ziehen Sie eine Zwischenbilanz bei Ihren Konditionen

Die Hälfte der Sommerferien ist vorüber. Bald heißt es wieder den Alltag meistern. Eine Zwischenbilanz der eigenen Finanzen zu ziehen hilft, damit das gut gelingt.

» Kolumne lesen
» Archiv Kolumne
Anzeige
Girokonto
Nr. Anbieter Kontoführung  
1 Array
0 €
zur Bank
2 Array
0 €
zur Bank
3
0 €
zur Bank
4 Array
0 €
zur Bank
5 Array
0 €
zur Bank
Online-Girokonten
Gastkommentar
Monika Rosen

von Monika Rosen

Börsen zeigen Nerven

Nachdem es an den Weltbörsen in den letzten Jahren – und besonders heuer – hervorragend gelaufen war, kam es Ende August zu erheblichen Turbulenzen. Unter anderem erlebte der Dow Jones am Montag (24.8.) kurz nach der Eröffnung mit einem Verlust von 1.000 Punkten die stärkste Tagesbewegung seiner Geschichte, um sich in den folgenden Tagen aber wieder zu erholen.

» Gastkommentar lesen
» Archiv Gastkommentar
Frasl fragt
Anzeige
.
© 2015 Biallo & Team GmbH - info@biallo.at - Impressum - Datenschutzerklärung