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Anlegen in der Krise
 
21.09.2013

Anlegen in der Krise Gold gehört in jedes Portfolio

Von Wolfgang Thomas Walter
Gold ist die richtige Antwort auf die aktuelle Krisenlage. Jeder Anleger sollte es zum festen Bestandteil seiner Finanzplanung. Dies sagt kein Geringerer als Analyst und Goldkenner Ronald-Peter Stoeferle.
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Gold als Rettungsschirm?
Seit dem ersten Spezialreport Gold vor sechs Jahren hat der Goldpreis eine Steigerung von plus 140 Prozent hingelegt. "Damit haben sich im Nachhinein gesehen meine Annahmen von damals mehr als bestätigt", so Ronald Stöferle, Verfasser des Goldreports und Aktienanalyst der Erste Group. Die monetäre Bedeutung von Gold manifestiert sich auch in der Tatsache, dass Zentralbanken rund um den Globus Gold weiterhin als zentrale Reserve halten und im Vorjahr erstmals seit zwei Dekaden Nettozukäufe tätigten. Aufgrund der monetären Stimulusmaßnahmen der vergangenen Jahre ist davon auszugehen, dass der Wechselkurs zwischen Gold und Papiergeld weiter steigen wird. Das nächste 12-Monats-Ziel formuliert Gold-Experte Ronald Stöferle mit 2.000 US-Dollar.


Renaissance von Gold setzt sich fort

2000 belief sich die Investmentnachfrage von Gold noch auf knapp 4,8 Prozent der Gesamtnachfrage, heute sind es bereits fast 40 Prozent. Dies ist nach Meinung der Erste Group Experten eine klare Trendwende und markiert eine neue Phase des Bullenmarktes.

Es ist davon auszugehen, dass Institutionelle Investoren die nächste Stufe des Gold-Bullenmarktes prägen werden, so Stöferle. Gerade Versicherungen und Pensionsfonds sollten verstärkte Goldallokation suchen, nachdem die Korrelation zu Aktien und insbesondere zu Anleihen gering bzw. negativ ist. Gold wurde in seiner 6000-jährigen verfolgbaren Ereignisgeschichte niemals wertlos. Im Gegenteil, es führte stets die Liste des ultimativen Geldes an. "Wir gehen nicht davon aus dass sich dieser Trend bald abschwächt. Daher sehen wir den Goldpreis weiter im Aufwind", so Stöferle.

Exzellente Absicherung gegen Worst-Case Szenarien

Gold bleibt als Antagonist ungedeckter Papiergeldwährungen eine exzellente Absicherung gegen Worst-Case Szenarien. Außerdem besteht eine enge Beziehung zwischen dem Goldpreis und Vertrauen. Ein fallender Goldpreis müsste mit steigendem Vertrauen und einer Stabilisierung der Märkte einhergehen. Da das durch die Krise weiter angeschlagenen Investorenvertrauen noch nicht wieder hergestellt werden konnte, ist also weiter ein exzellentes Chance- Risikoverhältnis für Gold zu erwarten, meint die Erste Group.

Leserkommentare
Kommentare können sich auf eine ältere Version des Artikels beziehen.
18.03.2013 19:39 Uhr - von Der olle Fritz
Zinsus absurdus
Diese vollkommen sinnlose DIBA bewirbt "1 %" - Zinsen, zum Totlachen, also 1.000 Teuro, für ein Jahr aus der Hand gegeben, sind dann (falls es diese Dreckswährung noch gibt) 10 Euro mehr! Dafür kann man dann das gleiche kaufen, wie heute für 920! Daß es Menschen gibt, die sich sowas antun, ist eines der großen Wunder unserer Zeit!
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