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Renovierung und Sanierung

40 Prozent planen 40.000 Euro ein

16.08.2010
Von Erwin J. Frasl
Eine repräsentative Studie des Marktforschungsunternehmen Integral im Auftrag der Sparkassengruppe zeigt, dass die Österreicher im Durchschnitt 40.000 Euro für eine anstehende Renovierung oder Sanierung ausgeben wollen. Allerdings werden diese Kosten oft unterschätzt, denn durchschnittlich investierten die Österreicher dafür 56.000 Euro.
Renovierungen-Sanierungen-Salzburger-Kärntner -Steirer-Vorarlberger-Familie-Erbschaften-Schenkungen-Kredit-Ersparnisse-Kapital-Eigenmittel-Bankkredit-Bauspardarlehen-Finanzierungsform-Wohnkredit in Euro ohne Hypothek-Wohnkredit in Euro mit Hypothek-Z
Im Bundeslandvergleich zeigt sich folgendes Bild: Wenn es um die Renovierungs- oder Sanierungskosten geht, kalkulieren die Salzburger mit 28.000 Euro am sparsamsten. Die Kärntner und Steirer liegen mit 42.000 Euro im Mittelfeld. Die Vorarlberger planen mit 75.000 Euro am meisten für die Umbauarbeiten ein. Geht man allerdings nach den tatsächlichen Kosten für den Umbau, zeigt sich ein anderes Bild. Die Vorarlberger gaben rund 43.000 Euro aus, die Kärntner 47.000 Euro und die Steirer 66.000 Euro. Am billigsten renoviert oder saniert wurde in Salzburg: Die Kosten lagen bei 33.000 Euro, das sind 23.000 Euro weniger als im Österreichschnitt.

Österreicher finanzieren Umbauarbeiten aus Ersparnissen und greifen zu Bauspardarlehen

65 Prozent des benötigten Kapitals für die Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten stammen aus eigenen Ersparnissen, 18 Prozent kommen von der Familie bzw. aus Erbschaften oder Schenkungen. Nur 16 Prozent der Kosten werden mittels Kredit finanziert. Im Bundeslandvergleich stechen die Kärntner als Sparefrohs hervor. Sie greifen auf den größten Polster zurück, denn 74 Prozent stammen aus eigenen Ersparnissen bzw. 9,0 Prozent von der Familie. Nur 14 Prozent des Kapitals muss fremd finanziert werden. Die geringsten Eigenmittel besitzen die Vorarlberger (48 Prozent) - sie müssen rund 28 Prozent der Kosten bspw. über einen Bankkredit finanzieren. Das Bauspardarlehen (66 Prozent) stellt im Österreichschnitt die interessanteste Finanzierungsform dar, gefolgt vom "Wohnkredit in Euro ohne Hypothek" (35 Prozent) und dem "Wohnkredit in Euro mit Hypothek" (23 Prozent). Vier von zehn Österreicher können sich auch vorstellen, die geplante Renovierung oder Sanierung aufgrund der historisch niedrigen Zinsen vorzuziehen. Für Peter Bosek, Privat- und Firmenkundenvorstand der Erste Bank Österreich ist es klar: "Jetzt ist ein guter Zeitpunkt eine Finanzierung aufzunehmen. Die derzeit niedrigen Zinsen sollten dann durch einen Fixzinssatz oder einen Zinscap abgesichert werden."

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