Startseite | Impressum | | RSS | biallo.de de | geldsparen.de | biallo-unternehmen.de | bialloblog.de
Dienstag, 22.05.2012
Suche:
Versenden
Kommentieren
Drucken
auf Facebook teilen
Twittern

Österreichs Banken zocken ab

Wie Privatanleger abkassiert werden

30.06.2010
Von Erwin J. Frasl
Die jüngsten Daten der Oesterreichischen Nationalbank zeigen, wie die Kreditinstitute private Sparer und Kreditnehmer regelrecht abkassieren.
Oesterreichische-Nationalbank-Europäische-Zentralbank-EZB-OeNB-Leitzinssatz-Senkung-zweite-Quartal-2008-Kreditnehmer-Sparer-Anleger-Private-Haushalte-Unternehmen-Kunden-Universalbanken-Geldquelle-Konditionen
Der Preis stimmt - Leistung und service oft nicht
Jetzt ist es amtlich: Die jüngsten Zahlen der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) für das zweite Quartal dieses Jahres dokumentieren, was Verbraucher schon seit Monaten im Gefühl haben: Die Europäische Zentralbank (EZB) senkt die Leitzinsen, aber die Kreditinstitute geben diese nicht in fairer Art und Weise an ihre Kunden weiter.

 

Da werden einmal die Sparer zur Kasse gebeten, indem die Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank zügig bei den Sparzinsen durchgesetzt werden. Seit Oktober des vergangenen Jahres betrugen die Leitzinssenkungen durch die Europäische Zentralbank immerhin 3,25 Prozentpunkte – bei den kurzfristigen Einlagen wurden die Leitzinssenkungen seit Oktober 2008 „knapp mehr als vollständig weitergegeben“, beschreibt die Oesterreichische Nationalbank vornehm, dass die Banken die Einlagenzinsen um mehr zurückgenommen haben als es auf Grund der EZB notwendig gewesen wäre, konkret um 3,34 Prozentpunkte.

Lesen Sie auch

Wildwuchs an Spesen
Kredite-Banken bremsen bei Zinssenkung

In eigener Sache
Biallo.at mit erweitertem Spektrum

Und die Verbraucher werden gleich ein zweites Mal in die Mangel genommen: Während die Leitzinssatzsenkungen der EZB von den Kreditinstituten bei den kurzfristig vergebenen Krediten an Unternehmen fast vollständig weitergegeben wurden, zeigten die Banken bei den privaten Haushalten Zurückhaltung: An Privatpersonen wurde die von der Europäischen Zentralbank ermöglichte Zinssenkung nur „zum Teil“ weitergegeben, hält die Nationalbank schlicht fest.

 
Das zeigt mehr als deutlich, dass die Privaten von den Banken jetzt als die bevorzugte Geldquelle betrachtet werden, die angezapft wird, um sich jene Erträge zu holen, die man braucht, um geringere Einnahmemöglichkeit anderer Geschäftsfelder auszugleichen.

Dabei sollten gerade die österreichischen Universalbanken daran denken, dass die Mittel, die sie als Kredite weiterreichen wollen, um daran zu verdienen, in Österreich vornehmlich von jenen Sparern kommen, die sie aktuell fröhlich bei den Guthabenzinsen benachteiligen, wie die Orientierung an den EZB-Zinssenkungen zeigt. Daran ändert auch jene Weichspüler-Werbung nichts, die aktuell den Eindruck erwecken will, es gäbe nichts Wichtigeres als den privaten Bankkunden. Der wichtigste Gradmesser für die Wertschätzung der Kreditinstitute für ihre Kunden ist nachvollziehbare Fairness für Sparer und Anleger, wie sie sich auch in den Konditionen der Banken für ihre Kunden widerspiegeln sollte.

Versenden
Kommentieren
Drucken
auf Facebook teilen
Twittern

Leserkommentare

Name:
Email:

Ziffernfolge hier eingeben:
Überschrift:
Kommentar:
Foto: ddp-direkt ID:241
Nach Oben
Anzeige
Gastkommentar von Robert Hartmann
Robert Hartmann

Edelmetall

Der Goldpreis müsste auf mehr als 7.000 Dollar steigen

Der Goldpreis müsste nach Ansicht vieler Analysten aufgrund der Inflation bzw. des daraus erfolgten Kaufkraftverlustes auf mehr als 7.000 Dollar steigen, um das Tageshoch von 850 Dollar des Jahres 1980 real zu übertreffen. Da ist also noch sehr viel Luft nach oben. Der langfristige Aufwärtstrend ist meines Erachtens trotz der Korrekturen in den vergangenen Wochen intakt.
Lesen
Archiv
Frasl fragt
Kolumne von Erwin J. Frasl
Erwin J. Frasl

Griechenland

Die Ausbeutung der Retter

Seit Monaten vermitteln griechische Spitzenpolitiker den Eindruck als ob die Europäische Union die Griechen per Folter gezwungen hätte, über ihre Verhältnisse zu leben, Chaos in der Verwaltung Griechenlands zu etablieren und damit für einen Bankrott Griechenlands zu sorgen.
Lesen
Archiv
Anzeige
Biallo präsentiert

Online-Sparen DELUXE - 1,85 %

Für Sie: Das ErtragsKonto flexibel der Generali Bank mit 1,85 % p.a. ab dem ersten Cent. Ihr Erspartes ist gut angelegt und doch jederzeit verfügbar.
Bitte mehr dazu ...
Der Biallo.at Newsletter
Hier können Sie sich anmelden!
Anzeige
.
© 2012 Biallo & Team GmbH - info@biallo.at - Impressum - Datenschutz