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Nationalbank-Gouverneur

Risiko Fremdwährungskredit

02.02.2011
Von Erwin J. Frasl
OeNB-Chef ortet Finanzberater und Banken-Konkurrenz als Ursache für Fehlentwicklungen bei Fremdwährungskrediten. Die Details.
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Der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Ewald Nowotny, warnt vor dem „gewaltigen Risikopotenzial bei Fremdwährungskrediten“. Rund 54 Milliarden Euro an Fremdwährungskrediten seien derzeit noch in Österreich ausständig, davon 47 Milliarden in Schweizer Franken.

Diese eindeutige Fehlentwicklungen sind laut Nowotny durch zu wenig kontrollierte Finanzberater“ und exzessivem Wettbewerb der österreichischen Banken zustande gekommen.

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Mittlerweile haben die Oesterreichische Nationalbank und die Finanzmarktaufsicht (FMA) die Neuvergabe von Fremdwährungskrediten verboten. 1999 waren Fremdwährungskredite an österreichische Privathaushalte und Unternehmen (nicht Banken) im Umfang von 20 Milliarden Euro in Schweizer Franken ausständig. Damit haben sich die Franken-Fremdwährungskredite in Österreich innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt.
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