Kunden benötigen ein Referenzkonto bei einer anderen Bank. Als Referenzkonto für Auszahlungen und Lastschrifteinzüge sind nur inländische Girokonten zugelassen, die auf den Inhaber des Direkt-Sparkontos oder Direkt-Kreditkontos lauten. Einlagen von Sparern unterliegen der deutschen Einlagensicherung. Von den Einlagen werden bis zu 50.000 Euro durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) abgedeckt. Darüber hinaus ist die ING-DiBa Direktbank Austria dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. angeschlossen. Durch diesen Fonds werden Einlagen jedes Kunden bis zu 1,18 Milliarden Euro abgesichert.
Stärken: Die ING-Diba Direktbank Austria liegt mit ihrem Zinssatz von 1,45 Prozent für "Täglich fälliges Geld" im Spitzenfeld der Banken in Österreich. Die Kontoführung ist kostenlos.
Schwächen: Es können ausschliesslich Privatpersonen Konten bei der ING-Diba Direktbank Austria eröffnen. Zudem muss ein Sparer über ein Referenzkonto bei einer anderen Bank in Österreich verfügen.
Mitbewerber: Es gibt allerdings einige Mitbewerber, die Sparern für "Täglich fälliges Geld" höhere Zinsen bezahlen, wie der Geldanlage-Vergleich von Biallo.at zeigt. So bietet die Ärztebank für Sparbeträge ohne Bindung 1,75 Prozent pro Jahr. Auch bei der Denizbank bzw. dem Bankhaus Denzel erhalten Sparer jeweils 1,75 Prozent. Bei der Autobank gibt es für ungebundene Spargelder 1,57 Prozent p.a.
Fazit: Die Kontoeröffnung bei der ING-DiBa Direktbank Austria ist einfach und die Zinsen liegen mit 1,45 Prozent t im Spitzenfeld bei täglich fälligen Geldern. Immerhin zahlt etwa die Sparkasse Amstetten für "Täglich fälliges Geld" nur 0,25 Prozent pro Jahr, bei der Sparkasse Salzburg erhalten Sparer nur 0,13 Prozent jährlich und bei der Hypo Tirol sogar nur 0,10 Prozent p.a.
