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Gefahren für Ihr Konto

Gefälschte Facebook-Profile erkennen

03.02.2012
Von Erwin J. Frasl
Was unterscheidet echte Facebook-Profile von falschen, und wie kann man gefälschte Identitäten erkennen? Die Barracuda Labs gingen dieser Frage nach und untersuchten dafür mehr als 2.500 zufällig ausgewählte aktive Facebook-Konten. Hier Die Details.
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Facebook, das diese Woche den Antrag für seinen Börsengang eingereicht hat, ist ein wichtiges privates und geschäftliches Kommunikationsmittel geworden und bekämpft kontinuierlich den Missbrauch seines Netzwerks.
Dabei, so Paul Judge, Chef der Barracuda Labs, finde zwischen dem Netzwerk und denjenigen, die es für illegale Aktivitäten nutzen wollen, ein regelrechtes „Wettrüsten“ statt. Unter anderem hat Facebook vor kurzem eine Marketingfirma angeklagt, durch irreführende und täuschende Taktiken Spam zu verbreiten. Die neue Untersuchung der Barracuda Labs illustriert, wie Angreifer ihre Identitäten auf sozialen Netzwerken typischerweise gestalten.
97 Prozent der gefälschten Profile sind weiblich
Zu den Ergebnissen der Studie gehört u.a.:
  • Gefälschte Profile geben zu 97 Prozent vor, weiblich zu sein, während bei echten Profilen nur 40 Prozent weiblich sind.
  • Von den gefälschten weiblichen Profilen enthalten 58 Prozent die Behauptung, bisexuell zu sein. Bei echten weiblichen Profilen ist dies nur bei 6 Prozent der Fall.
  • Gefälschte Profile haben durchschnittlich fast sechsmal so viel Freunde wie echte Anwender: im Mittel 726 Freunde gegenüber 130.
  • Gefälschte Profile nutzen die Möglichkeit von Fotomarkierungen („Tags“) über einhundert Mal öfter als echte Anwender. Letztere vergeben im Durchschnitt nur für jedes vierte Foto einen Tag, gefälschte Profile dagegen 34 Tags für jedes einzelne Foto. 
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Laut Judge nutzen Angreifer heute Funktionen wie Likes, Newsfeeds und Apps gezielt aus – also diejenigen Features, die Facebook einst zum dominierenden sozialen Netzwerk gemacht hätten: „Gefälschte Profile sind ein hervorragender und billiger Weg, um immer und immer wieder schädliche Links an Nutzer zu verbreiten. Wer mit gefälschten Profilen befreundet ist, setzt sich außerdem der unmittelbaren Gefahr aus, dass sein Konto gekapert wird.

Die Angreifer nutzen dafür Funktionen, die Facebook-Anwendern eigentlich helfen sollen, bei Verlust der Login-Daten mit Hilfe von Freunden wieder Zugriff auf ihr Konto zu erhalten.“
Durch Analysen und unter Verwendung von Daten aus dem Barracuda Profile Protector hat Barracuda eine "heuristische Engine" entwickelt, die echte von falschen Profilen unterscheidet.

Biallo-Tipp: Barracuda Profile Protector ist ein Programm, das schädliche Aktivitäten und gefährliche Links auf Facebook und Twitter unterbindet. Es ist hier kostenlos verfügbar.

Barracuda Networks

Barracuda Networks Inc. kombiniert lokal installierte Gateways und Software, virtuelle Appliances, Cloud Services sowie Remote Support, um seinen Kunden Lösungen für IT-Sicherheit, Netzwerkoptimierung und Data Protection zur Verfügung zu stellen. Die umfassende Produktpalette des Unternehmens enthält unter anderem Angebote zum Schutz von Bedrohungen über E-Mail, Instant Messaging und das Internet sowie Produkte, welche die Anwendungsbereitstellung, den Netzwerkzugang, die Mailarchivierung, das Backup und die Datensicherheit verbessern. Zu den mehr als 150.000 Kunden gehören Coca-Cola, EADS, Europcar, FedEx, Harvard University, IBM, Konica Minolta, L’Oréal und die Postbank. Der internationale Hauptsitz liegt in Campbell, Kalifornien (USA), der Hauptsitz für Kontinentaleuropa in der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck.

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