Startseite | Impressum | | RSS | biallo.de de | geldsparen.de | biallo-unternehmen.de | bialloblog.de
Mittwoch, 23.05.2012
Suche:
Versenden
Kommentieren
Drucken
auf Facebook teilen
Twittern

Fall AWD

Gericht muss Vorwürfe klären

21.07.2009
Von Erwin J. Frasl
Der Verein für Konsumenteninformation hat nun mit Hilfe des deutschen Prozessfinanzierers Foris die angekündigte erste Sammelklage gegen AWD bei Gericht eingebracht. Der Streitwert beträgt rund zwei Millionen Euro.
Fall AWD Verein für Konsumenteninformation Peter Kolba Finanzportal Biallo.at
Dr. Peter Kolba, Leiter der Rechtsabteilung des Verein für Konsumenteninformation, erhebt massive Vorwürfe gegen AWD
Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) klagt mit Unterstützung des deutschen Prozessfinanzierers Foris gegen AWD. Die erste Sammelklage für 125 Geschädigte wurden im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz am 30. Juni 2009 eingebracht. Streitwert: rund zwei Millionen Euro.


„Wir haben dem AWD Monate Zeit für eine außergerichtliche Lösung gegeben und selbst Vorschläge dafür eingemacht, weil wir wollen, dass die Geschädigten rasch zu ihrem Recht kommen“, sagt Dr. Peter Kolba, Leiter der Rechtsabteilung des VKI, „der AWD hat aber nur Scheinverhandlungen geführt und auf Zeit gespielt. Jetzt entscheiden die Gerichte.“

Systematische Falschberatung

Der Vorwurf an den AWD: Systematische Falschberatung beim Vertrieb von Aktien der Immofinanz und der Immoeast. Diese Immobilienaktien wurden konservativen Sparerinnen und Sparern systematisch als „so sicher wie ein Sparbuch“, sogar als „mündelsicher“ verkauft, so der VKI. Die Folge: Tausende haben falsche Produkte gekauft, dafür viel Geld gezahlt und nach den Kursverlusten ab Frühjahr 2007 teilweise ihre gesamten Ersparnisse verloren, so Kolba. Foris und der VKI verlangen vom AWD einen Verjährungsverzicht für alle rund 2.500 Fälle. Sollte der AWD das ablehnen, kündigen Foris und der VKI weitere Sammelklagen an.

Beim VKI haben sich rund 6.500 Personen gemeldet, die sich durch AWD Berater geschädigt fühlen. Geschätzter Gesamtschaden: etwa 60 Millionen Euro. Bis Ende März haben sich rund 2.500 Personen gemeldet, die sich an der Sammelklagen-Aktion des VKI beteiligen. Ihr Gesamtschaden: rund 40 Millionen Euro. Kolba: „Für diesen Schaden machen wir den AWD haftbar.“

Versenden
Kommentieren
Drucken
auf Facebook teilen
Twittern

Leserkommentare

Name:
Email:

Ziffernfolge hier eingeben:
Überschrift:
Kommentar:
Foto: Verein für Konsumenteninformation VKI ID:181
Nach Oben
Anzeige
Sky_fussball_300x250
Kolumne von Erwin J. Frasl
Erwin J. Frasl

Griechenland

Die Ausbeutung der Retter

Seit Monaten vermitteln griechische Spitzenpolitiker den Eindruck als ob die Europäische Union die Griechen per Folter gezwungen hätte, über ihre Verhältnisse zu leben, Chaos in der Verwaltung Griechenlands zu etablieren und damit für einen Bankrott Griechenlands zu sorgen.
Lesen
Archiv
Der Biallo.at Newsletter
Hier können Sie sich anmelden!
Frasl fragt
Aktueller Goldpreis
[Most Recent Quotes from www.kitco.com]
Anzeige
Biallo präsentiert

Guthaben ganz nach Ihrer individuellen Lebenssituation anlegen

Mit dem Termingeld der VakifBank. Garantierter Fixzins für die gesamte Laufzeit - z. B. 3,26 % garantiert für 3 Jahre. Mindesteinlage 5.000 Euro, keine Höchstanlage.
Bitte mehr Informationen ...
Anzeige
.
© 2012 Biallo & Team GmbH - info@biallo.at - Impressum - Datenschutz