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Sieben Tipps zur Geldanlage

Steigern Sie Ihre Zinserträge

14.02.2012
Von Erwin J. Frasl
Wer sich regelmäßig informiert, kann auch in Zeiten sinkender Zinsen überdurchschnittliche Erträge erzielen. Tipps für bares Geld.
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Gute Zinserträge in schwierigen Zeiten

Die Europäische Zentralbank (EZB) hält die Zinsen extrem niedrig, wie der Leitzinssatz von nur 1,0 Prozent deutlich zeigt. Gleichzeitig hat die durchschnittliche Inflationsrate (Verbraucherpreisindex 2010) im Jahr 2011 laut Statistik Austria 3,3 Prozent betragen und übertraf damit den bisher höchsten Wert der Geldentwertung in diesem Jahrtausend, konkret 2008 mit einer Geldentwertung von 3,2 Prozent.

Vergleichen bringt bares Geld

Biallo-Tipp-1: All jene, die sich aktiv um ihr Geld kümmern, dem Abwärtstrend bei den Sparzinsen immer wieder gegensteuern und sogar eine Verzinsung von Sparguthaben über der Inflationsrate erreichen und damit den realen Wert ihrer Ersparnisse sichern. Voraussetzung dafür sind natürlich möglichst gute Informationen über die aktuellen Angebote der Kreditinstitute, wie sie das Finanzportal Biallo.at täglich bietet.

Biallo-Tipp-2: Klären Sie für sich, wie viel Geld Sie als finanzielle Reserve für den Notfall auf einem täglich fälligen Konto parken möchten, um jederzeit darauf zugreifen zu können. Hier gilt es ein derartiges Tagesgeld-Konto für den Notfall eher grosszügig denn knauserig zu dotieren, um ruhig schlafen zu können.

Biallo-Tipp-3: Für einen derartigen Notgroschen können Sparer aktuell durchaus attraktive Zinssätze bekommen. So bietet die Advanzia Bank neuen Kunden 3,0 Prozent Zinsen für Tagesgeld, bei direktanlage.at erhalten neue Kunden für Tagesgeld 2,85 Prozent Zinsen pro Jahr, bei der Amsterdam Trade Bank (ATB) 2,55 Prozent, bei der ING-DiBa Direktbank Austria können neue Kunden für täglich verfügbares Geld 2,55 Prozent jährlich lukrieren, ebenso bei sparprofi.at, dem Online-Sparen der Sparkasse Amstetten. Bei der Denizbank gibt es für Tagesgeld 2,13 Prozent pro Jahr, bei der Deutschen Kreditbank (DKB) 2,05 Prozent und bei der Livebank, der Direktbank der Österreichischen Volksbanken AG (ÖVAG), 2,0 Prozent p.a.

Biallo-Tipp-4: Nützen Sie die unterschiedlichen Laufzeiten bei Festgeld, um Ihren Zinsertrag zu steigern. Immerhin bieten Ihnen eine Reihe von Banken die Möglichkeit, Ersparnisse zum Beispiel für ein Monat, drei Monate, sechs Monate oder neun Monate anzulegen. Damit können Sie Teile Ihrer Ersparnisse zu diesen Laufzeiten anlegen und planbare fixe Zinsen dafür erhalten. Oft müssen ja Rechnungen erst in einem Monat, in drei Monaten, sechs Monaten oder neun Monaten bezahlt werden. So lange können Sie das dafür notwendige Geld zu guten Zinsen auf einem Festgeld-Konto anlegen, anstatt es auf einem Tagesgeld-Konto oder gar auf einem kaum verzinsten Girokonto liegen zu lassen.

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Langfristig höhere Renditen

Biallo-Tipp-5: Sobald Ihre Notfall-Reserve und auch wichtige Ausgaben in den nächsten drei, sechs oder neun Monaten durch Ersparnisse abgedeckt ist, können Sie in aller Ruhe überlegen, welche längeren zeitliche Bindungen Sie mit unterschiedlichen Sparbeträgen eingehen wollen, um die bei Festgeldern höheren Zinssätze nützen zu können. Das lohnt sich in Summe durchaus auch bei kleineren Sparbeträgen.

Biallo-Tipp-6: Auch mit kurzfristigen Anleihen lassen sich aktuell attraktive Zinsen erzielen: So bietet das renommierte Salzburger Handelsunternehmen Spar Anlegern unter sparanlage.at kurzfristige Unternehmensanleihen, d.h. Wertpapiere, mit Laufzeiten von ein bis zu 36 Monaten an . Für die Laufzeit von einem Monat gibt es aktuell 1,35 Prozent pro Jahr, für drei Monate 1,85 Prozent, für sechs Monate 2,3 Prozent. Bei zwölf Monaten Laufzeit beträgt die Verzinsung 2,75 Prozent. Bei einer Laufzeit von 24 Monaten gibt es derzeit 3,0 Prozent und für 36 Monate sogar 3,25 Prozent. Wichtig dabei ist es zu beachten, dass diese kurzfristigen Unternehmensanleihen keine Spareinlagen sind und daher auch nicht durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt sind.

Biallo-Tipp-7: Es kann also durchaus Sinn machen, das Geld zu portionieren und auf unterschiedliche Bindungszeiträume aufzuteilen. Damit können Sie Ihren Zinsertrag verbessern, bekommen zwischendurch immer wieder abreifende Spargelder und können so entweder wieder Geld ausgeben oder aufs Neue - vielleicht zu dann noch besseren Konditionen - anlegen.

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