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Preisanstieg gestoppt

0,9 Prozent Geldentwertung im Februar

16.03.2010
Von Erwin J. Frasl
Gute Nachricht für Sparer: Die Geldentwertung ist im Februar auf 0,9 Prozent gesunken. Der Preisanstieg in Österreich ist damit im Februar wieder gestoppt worden.
Sparer-Anleger-Inflation-Geldentwertung-Statistik Austria-Februar 2009-Preisanstieg-Verbraucherpreisindex-VPI-Euro-Zone

Im Jänner dieses Jahres hatte die Geldentwertung im Jahresvergleich noch 1,2 Prozent betragen, im Dezember 2009 1,0 Prozent. Grund für den Rückgang der Inflation waren Preisrückgänge bei Nahrungsmitteln und Bekleidung. Hauptpreistreiber blieben allerdings auch im Februar die Treibstoffpreise, die im Jahresabstand um zehn Prozent stiegen. Ohne den Preisanstieg bei Treibstoffen hätte die Inflationsrate laut Statistik Austria im Februar nur 0,6 Prozent betragen.

Verteuert hat sich der Bereich "Wohnung, Wasser und Energie" (plus 1,9 Prozent), wobei hier in erster Linie höhere Wohnungsmieten (plus 4,8 Prozent) und höhere Kosten für Instandhaltung von Wohnungen (plus 2,0 Prozent) die größten Preistreiber bleiben. Haushaltsenergie kostete um ein Prozent mehr, da höhere Heizölpreise (plus 15 Prozent) durch gesunkene Gaspreise (minus neun Prozent) beinahe kompensiert wurden. Die Strompreise stiegen um ein Prozent.

Inflation in der Euro-Zone

Auch in der Euro-Zone betrug die Inflationsrate im Februar 0,9 Prozent. Wie Eurostat informiert, war sie im Jänner bei 1,0 Prozent gelegen, ein Jahr davor bei 1,2 Prozent. Die jährliche Inflationsrate der EU-27 lag im Februar bei 1,4 Prozent. Im Monat davor hatte sie 1,7 Prozent betragen, ein Jahr zuvor 1,8 Prozent. Die Preisentwicklung in den einzelnen Euro-Ländern unterscheidet sich aber beträchtlich: Während Verbraucher in Irland 2,4 Prozent weniger für ihre Lebenshaltung ausgeben mussten als im Februar 2009, lag die Teuerung in Griechenland bei 2,9 Prozent und damit so hoch wie in keinem anderen Euro-Land, gefolgt von Zypern mit 2,8 Prozent. 

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