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Mag. Helmut Praniess im Interview

Einlagensicherung von 100.000 Euro ist ausreichend

10.12.2009
Von Erwin J. Frasl
Bankenhilfe, Konditionen-Wettbewerb, Einlagensicherung und Banken-Notfallfonds. Biallo.at sprach mit dem Vorstandsvorsitzenden der Privat Bank AG, Mag. Helmut Praniess.
Privat Bank-Raiffeisenlandesbank Oberösterreich-RLB OÖ-Helmut Praniess-Bankenhilfe-Konditionen-Wettbewerb-Einlagensicherung-Banken-Notfallfonds-Bankenhilfe-Staatshilfe-Schutzschirm-Banken-Geldinstitute-Geldhäuser-Bankenmarkt-Täglich f&
Mag. Helmut Praniess, Vorstandsvorsitzender der Privat Bank, sieht Einlagensicherung als ausreichend an
Biallo.at: Wie stehen Sie zur Hilfe des Staates für Banken, die dringend eine Zufuhr von Eigenkapital benötigen?


Helmut Praniess: Ein finanzieller Schutzschirm für die Banken war wichtig. Der Bankenmarkt funktioniert jetzt wieder besser. Aber es ist mir ein Rätsel, wie manche Banken für Einlagen Zinsen von 1,5 Prozent bis 2,0 Prozent bezahlen, wenn eine Bank mit guter Bonität täglich verfügbares Geld für 0,2 Prozent Pro Jahr bekommen kann.

Biallo.at: Die Hypo Alpe-Adria-Bank ist die sechstgrösste Bank und braucht heuer noch 1,5 Milliarden Euro, um den Eigenkapitalvorschriften in Österreich für Banken zu genügen. Die Bank hat schon einmal eine Finanzhilfe von der Republik Österreich erhalten - soll hier der Staat zum zweiten Mal helfen?

Praniess: Bei systemrelevanten Banken macht es Sinn, dss sie gehalten werden.

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