Von Erwin J. Frasl
Auch Private können sich jetzt an der Volksbank Gewerbe- und Handelsbank Kärnten AG beteiligen. Biallo.at sprach mit dem Vorstandssprecher Dr. Gottfried Wulz, wie dies funktioniert und worin die Vorteile und Risiken liegen.
Billo.at: Sie bieten Kunden und potenziellen Kunden die Möglichkeit im Volksbank Beteiligungsclub Kärnten Miteigentümer zu werden. Muss ich ein Kärntner sein, um Miteigentümer werden zu können oder gibt es diese Möglichkeit für jeden EU-Bürger?
Gottfried Wulz: Erklärtes Ziel ist es, Mitglieder aus der Region zu gewinnen. Hier halten wir uns an das Regionalitätsprinzip. Ein Großteil unserer Kunden und damit auch die Mitglieder unseres Beteiligungsclubs sind Förderer der Region. Volksbank-Sparergeld, aber auch Gelder für Kredite bleiben in der Region, sichern Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum. Übrigens: Auch Firmen, Vereine oder Gemeinden können Miteigentümer im Volksbank Beteiligungsclub Kärnten werden.
Billo.at: Wie hoch ist der Mindestbetrag, den man investieren muss, um sich am Volksbank Beteiligungsclub Kärnten zu beteiligen?
Wulz: Ab 1.050 Euro, dies entspricht 150 Anteilen, genießen Sie als Beteiligungsclubmitglied alle Vorteile und haben volles Stimmrecht. Die maximale Anzahl von zeichenbaren Anteilen pro Mitglied liegt bei 7.000 Anteilen, also 49.000 Euro.
Billo.at: Können Sie Ihren Miteigentümern dann auch eine Verzinsung ihres Kapitalanteils bieten, die über den Zinsen von einfachen Sparbüchern liegt?
Wulz: Mit einer Dividende von 4,5 Prozent für das Jahr 2008 lagen wir über dem Sparbuch Niveau. Auch im Jahr 2006 und 2007 konnten wir mit 4,5 Prozent und 5,0 Prozent sehr gute Dividenden für unsere Mitglieder ausschütten.
Volksbank Beteiligungsclub Kärnten
Seite 1: 4,5 Prozent Verzinsung für Miteigentümer