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Fonds

Hier haben Anleger Chancen

07.03.2011
Von Adam Lessing
Das Wachstum der Schwellenländer in den vergangenen zehn Jahren verbinden viele Anleger mit den BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China. Doch abseits der bekannten Märkte gibt es ebenfalls attraktive Investmentchancen.
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Dr. Adam Lessing ist seit 2010 als Head of Austria and Eastern Europe bei Fidelity International

Insbesondere die Wachstumsraten in den aufstrebenden Staaten Osteuropas, im Nahen Osten und Afrika (EMEA) erscheinen zunehmend attraktiv. Ebenso die ASEAN Staaten oder die als Emerging Asia bekannten Staaten. Für uns sind die weltweiten Schwellenländer jedenfalls mehr als nur die großen Vier.

Der bereits gesehene Aufschwung der Emerging Markets ist beachtlich, aber nur die Spitze des Eisberges. Langfristig werden die aufstrebenden Volkswirtschaften die Industriestaaten als Motor der Weltwirtschaft ablösen. China wird mit großer Wahrscheinlichkeit zur größten Wirtschaftsmacht der Welt aufsteigen. Schon im Jahr 2027 könnte das Land an den USA vorbeiziehen, prognostiziert die Investmentbank Goldman Sachs. Ein wichtiger Wachstumstreiber in China ist der Binnenkonsum. Von der Konsumfreude der wachsenden Mittelschicht profitieren beispielsweise l Einzelhandels-, Tourismusunternehmen und auch Internetdienstleister. Aber auch Indien dürfte bis 2027 fast zu den USA aufgeschlossen haben. Und Brasilien und Russland werden zumindest die wichtigsten europäischen Wirtschaftsmächte überrunden.

Die Wachstumstreiber

Die Wachstumstreiber für Schwellenländermärkte sind nach wie vor intakt: eine junge Bevölkerungsstruktur, Wettbewerbsvorteile aufgrund geringer Lohnkosten, Reichtum an natürlichen Ressourcen, wachsender Wohlstand, steigende Produktivität und gesunde Staatsbilanzen. Insbesondere die Staatsfinanzen sorgen für die Attraktivität der Schwellenländer, da zahlreiche Industrieländer mit einem hohen Verschuldungsgrad kämpfen. Ein Ergebnis dieser Divergenz ist, dass sich die Bewertungen für Schwellenländeraktien erhöht haben. Trotzdem ist in den Schwellenländern keine Blase zu erwarten, da sich immer noch ausreichend Investmentgelegenheiten mit angemessener Bewertung finden lassen. Dafür muss man den Markt natürlich im Detail kennen – eine Research-Leistung, die Fidelity mit rund 1.000 Fondsmanagern und Analysten, davon alleine 200 in Asien, dem Anleger bietet. Da es für Privatanleger relativ schwierig ist, in einzelne Aktien bestimmter Schwellenländer zu investieren, sind aktiv gemanagte Fonds mit gezielt ausgewählten Werten die beste Möglichkeit, um an der attraktiven Entwicklung der Emerging Markets teilzunehmen.

Dr. Adam Lessing

Dr. Adam Lessing ist seit 2010 als Head of Austria and Eastern Europe bei Fidelity International für das Geschäft in Österreich und den Ausbau der Unternehmenstätigkeit in Osteuropa verantwortlich. Zuvor war er für einen britischen Asset Manager als Head of Business Development für den gesamteuropäischen Vertrieb verantwortlich. In dieser Funktion betreute er unter anderem auch institutionelle Kunden und Vertriebe in Österreich und Osteuropa. Adam Lessing hat an den Universitäten Wien und Berkeley/Kalifornien ein Studium der Rechtswissenschaften absolviert und promoviert.

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