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Inflationsrate steigt weiter

1,2 Prozent Geldentwertung im Jänner

26.02.2010
Von Erwin J. Frasl
Die Inflationsrate in Österreich geht nach oben. Der Geldanlage-Vergleich von Biallo.at zeigt Ihnen, wo Sie bei Geldanlagen bereits real verlieren und wo Sie noch Zinssätze erhalten, die deutlich über der Inflationsrate liegen.
Inflation-Geldentwertung-Preisindex für Pensionistenhaushalte-PIPH-Harmonisierte Inflationsrate-HVPI-Euro-Zone-Teuerungsrate-Verbraucherpreisindex-VPI-Statistik Austria

Die Inflationsrate in Österreich ist im Jänner auf 1,2 Prozent gestiegen. Im Dezember des Vorjahres hatte die Geldentwertung im Jahresabstand noch 1,0 Prozent ausgemacht, im November nur 0,7 Prozent, so die Statistik Austria. Da lohnt es sich für Sparer mit Hilfe des Geldanlage-Vergleichs von Biallo.at zu prüfen, ob sie angesichts dieser Geldentwertung bei ihren Geldanlagen und manch extrem niedrigem Zinssatz schon in die Verlustzone rutschen. Erfreulicher Weise gibt es aber derzeit Angebote von Banken, die bei der Verzinsung täglich fälliger Gelder, aber auch gebundener Spareinlagen, Zinssätze bieten, die noch deutlich über der aktuellen Inflationsrate liegen, wie etwa Denzel Bank, Porsche Bank, ING-DiBa Direktbank Austria, DKB oder Denizbank.


Die wichtigsten Preistreiber

Die Statistik Austria zeigt auch auf, wie die Inflationsrate von 1,2 Prozent für den Jänner zustande kommt. Hier die Details: Die Ausgabengruppe "Verkehr", die sich im Jahresabstand um 3,7 Prozent verteuerte, gab den stärksten Impuls für die Geldentwertung. Verantwortlich dafür waren in erster Linie die um 15 Prozent höheren Spritpreise. Dabei verteuerten sich Super- und Normalbenzin um je 21,3 Prozent, der Dieselpreis stieg nur um 8,7 Prozent. Wartung und Reparatur von Pkw kam um drei Prozent teurer, der gesamte Index des privaten Pkw-Verkehrs legte um 4,1 Prozent zu. Flugtickets kosteten dagegen im Jahresabstand um 5,0 Prozent weniger.

"Wohnung, Wasser und Energie" kam heuer im Jänner um zwei Prozent teurer als ein Jahr davor. Grund dafür waren die um 5,6 Prozent höheren Wohnungsmieten. Die Preise für die Instandhaltung von Wohnungen stiegen um 2,1 Prozent. Haushaltsenergie kam dagegen nur um 0,4 Prozent teurer, da höhere Heizölpreise (plus 14 Prozent) durch gesunkene Gaspreise (minus 11 Prozent) kompensiert wurden. Die Strompreise stiegen um ein Prozent.

Stärkster Preisdämpfer im Jahresabstand waren "Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke", die sich um 1,6 Prozent verbilligten und damit den Verbraucherpreisindex (VPI) rechnerisch um 0,2 Prozentpunkte nach unten zogen. Molkereiprodukte und Eier kamen um 2,0 Prozent billiger, Fleisch und Fleischwaren um ein Prozent. Die Preise für Obst sanken um zwei Prozent, jene für Gemüse um fünf Prozent.

Pensionisten-Preisindex steigt noch stärker

Der Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH) erhöhte sich auch im Jänner stärker als der allgemeine VPI. Im Jahresabstand stieg er um 1,6 Prozent. Die für die Euro-Zone errechnete harmonisierte Inflationsrate (HVPI) Österreichs legte im Jänner auf 1,2 Prozent zu. Die Teuerungsrate der Eurozone selbst kletterte auf ein Prozent.

 

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Leserkommentare

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01.03.2010 15:06 Uhr
Joshua: Private Banking
Wie stark wirkt sich die steigende Inflation eigentlich auf Aktienportfolios aus? Vor kurzem habe ich auf der Homepage der Capital Bank gelesen, dass die einen ganz neuen Ansatz des Private Bankings anbieten. Dabei bezahlt man keine versteckten Kosten, sondern einen gewissen Prozentsatz am tatsächlichen Gewinn: http://www.capitalbank.at/fileadmin/aktuelles/offener_brief_des_vorstandes.pdf
Foto: ddp-direkt ID:614
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