Von Erwin J. Frasl
Die Österreichische Volksbanken AG
wehrt sich gegen Gerüchte, sie würde eine neuerliche Staatshilfe in Anspruch nehmen.
Die
Österreichische Volksbanken AG (ÖVAG) wird keinen Antrag auf eine neuerliche Staatshilfe stellen. Die Kernkapitalquote, die bei 8,5 Prozent liegt, ist mehr als doppelt so hoch
als die gesetzliche Anforderung. Der operative Gewinn der Österreichischen Volksbanken AG lag zum dritten Quartal 2009 mit 307 Millionen im Plus, so der Kommunikationschef der ÖVAG, Walter Gröblinger. Erhöhte Risikovorsorgen, Korrekturen von Beteiligungsansätzen
und Bewertungsansätze für Immobilien drücken das Ergebnis allerdings auf
einen Verlust von 607 Millionen vor Steuern.
Die neue Führung der ÖVAG arbeite mit Hochdruck an der Neuausrichtung der Bank, so Gröblinger. 2009 wird bei der ÖVAG aufgeräumt. "Alle Berechnungen zeigen aber auch ganz deutlich, dass wir bereits 2010 den Turnaround schaffen und wieder ein positives Konzernergebnis erzielen werden" ist das Unternehmen überzeugt.