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14.01.2014

IBAN und BIC

Umstellung auf 1. August verschoben

Von Susanne Kritzer
80 Prozent der Österreicher wissen, dass Kontonummer und Bankleitzahl auf IBAN und BIC umgestellt werden. Die EU-Kommission hat die Umstellungsfrist nun um sechs Monate verschoben.
IBAN und BIC Umstellung auf 1. August verschoben
Mehr Zeit für die Umgewöhnung, und um zu verstehen welche Vorteile die SEPA bringt
August statt bereits Februar. So lautet der Vorschlag der EU-Kommission für die Umstellungsfrist auf das internationale Zahlungssystem. Damit ist die Verwendung von BIC (der internationalen Bankleitzahl) und IBAN (der internationalen Kontonummer) anstatt der herkömmlichen Kontonummer bzw. Bankleitzahl erst ab 1. August 2014 Pflicht. Die EU-Mitgliedstaaten und das EU-Parlament müssen dem Vorschlag der Kommission noch zustimmen.

EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier möchte mit dieser Entscheidung verhindern, dass es zu Unterbrechungen im Zahlungsverkehr kommt. Derzeit hätten noch zu wenige Unternehmen das System umgestellt, sodass ein reibungsloser Übergang im Februar 2014 nicht gewährleistet werden kann.

Ziel der Umstellung auf BIC und IBAN ist eine Vereinfachung des grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrs in den 28 EU-Ländern sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und Monaco. Diese Länder bilden den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA). Die mit der Umstellung einhergehenden Vorteile - schneller, sicherer, günstiger – sind den Österreichern bis jetzt erst weniger bekannt.

Umfrage zu IBAN und BIC

Zwei Drittel der Österreicher können auf Nachfrage einen oder mehrere Vorteile nennen, jeder Dritte weiß allerdings keinen einzigen Vorteil von IBAN und BIC. Im Detail sehen die Ergebnisse der von Erste Bank und Sparkassen in Auftrag gegebenen IMAS Umfrage wie folgt aus: 55 Prozent der Bürger wissen, dass Euro-Überweisungen in der EU nur noch einen Bankgeschäftstag dauern. 44 Prozent haben davon gehört, dass die Kosten für Auslandsüberweisungen mit jenen im Inland identisch sind und ein Drittel (34 Prozent) gibt an, dass Fehlüberweisungen dadurch vermieden werden.
 
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Sämtliche Angaben ohne Gewähr
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Jeder vierte Österreicher kennt seine IBAN

Bereits jeder vierte Österreicher kennt seine persönliche IBAN. Rund zwei Drittel der Bevölkerung kennt diese nicht, gibt allerdings an zu wissen, wo sie diese ausfindig machen kann. „Die IBAN ist einzigartig. Versuchen Sie nicht, diese selbst zusammenzubasteln, fragen Sie besser in der Bank oder beim Zahlungsempfänger direkt nach", erklärt Jean Yves Jacquelin, Spezialist für den SEPA-Zahlungsverkehr in der Erste Bank. IBAN und BIC befinden sich auf Kontoauszügen, Konto- bzw. Bankomatkarten sowie im persönlichen Online-Banking-Portal im Internet.

Scan & Pay: Geld überweisen mit Fingertipp

Jeder zweite Österreicher (53 Prozent) tätigt Überweisungen hauptsächlich mittels Beleg, beispielsweise per Zahlschein am Schalter oder am Selbstbedienungsgerät, gefolgt von Überweisungen via Netbanking (35 Prozent). Telefonbanking, Mobile Banking oder EPS Online spielen eine noch untergeordnete Rolle. Diese Formen der Überweisung nehmen nur jeweils vier Prozent der Bevölkerung in Anspruch. Das Potential für Mobile Banking ist allerdings groß. Denn der Smartphone Besitz steigt hierzulande massiv an - von 43 Prozent 2011 auf 61 Prozent 2013.

Mit der Scan&Pay Funktion können Zahlungsanweisungen einfach gescannt und ins Netbanking übertragen werden. Mit der Kamera des Smartphones wird entweder der gesamte Zahlschein oder ein darauf vermerkter QR-Code ausgelesen und die Empfängerdaten und der Zahlungsbetrag im Netbanking automatisch übernommen. Auch die Selbstbedienungsgeräte in den Filialen können QR-Codes erfassen und zur Verarbeitung weiterleiten. Durch den QR-Code sind Ausfüllfehler ausgeschlossen.

Erste Bank und Sparkassen bieten auch einen weiteren Service an: Daueraufträge sowie alle im Netbanking hinterlegten Vorlagen werden durch die Sparkassengruppe automatisch auf die internationale Kontonummer des Empfängers umgestellt. Voraussetzung ist, dass von der Bank des Empfängers die IBAN gemeldet wird. Der Kunde muss hier nichts in die Wege leiten, die Daten werden zentral eingespielt. Mitte Jänner sollte die Umstellung der Kontodaten abgeschlossen sein. Für Unternehmer bietet die Erste Bank einen IBAN-Konvertierungsservice an.
 
Eckdaten zu IBAN und BIC:
Jede IBAN (International Bank Account Number) ist weltweit einzigartig und enthält eindeutige Informationen über Staat, Bank, Institut und Kontonummer. Eine österreichische IBAN besteht aus 20 Stellen und setzt sich zusammen aus: Länderkennzeichen (AT für Österreich), einer zweistelligen Prüfziffer, der Bankleitzahl und der elfstelligen Kontonummer. Bei Überweisungen ins Ausland muss zusätzlich der internationale Bankcode BIC (Business Identifier Code) angeführt werden.
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