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Schuldenkrise bremst Wachstum

Goldpreis bis Ende 2012 bei 2.200 US-Dollar

30.09.2011
Von Erwin J. Frasl
Die Wachstumsprognose in der Eurozone wird für 2012 auf 0,2 Prozent gesenkt, das Rezessionsrisiko in der Eurozone bleibt hoch, das Wachstum in den Emerging Markets wird von der europäischer Schuldenkrise gebremst und der Goldpreis wird im Umfeld hoher Unsicherheit weiter steigen. So die Einschätzung der Research-Experten der Raiffeisen Bank International.
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Veronika Lammer (Bild) und Valentin Hofstätter, Research-Expertin der Raiffeisen Bank International, weisen auf Konjunkturschwäche und steigenden Goldpreis hin

„Die extreme Unruhe im Bankensektor, die Einbrüche auf den Finanzmärkten und die
Eskalation der Schuldenfrage lässt Assoziationen mit dem Herbst 2008 und Lehman wach werden. Wir gehen davon aus, dass die Griechenland-Thematik auch in den kommenden Monaten als treibendes Element erhalten bleibt“, so Valentin Hofstätter, Research-Experte der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

„Die erkennbaren Verspannungen im Finanzsektor, die globale Stimmungsabkühlung und eine eventuelle Restrukturierung Griechenlands bremsen die Wachstumskräfte stark ab.“
Hofstätter erwartet daher in der Eurozone sogar temporäre BIP-Rückgänge, die aber im zweiten Halbjahr 2012 wieder ins Positive drehen sollten. „Auch die Emerging Markets bleiben vom Konjunkturabschwung in den entwickelten Ländern nicht verschont. Wir erwarten auch hier eine Abschwächung der BIP-Zahlen – wenn auch bei weitem nicht so stark wie in der Eurozone und den USA“, so Research-Expertin Veronika Lammer. „Der Ausblick für Gold bleibt im Umfeld hoher Risikoaversion und negativer Realzinsen positiv“, meint Lammer.

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