27.10.2012
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Hyperinflation

Gold und Rohstoffe sind die Antwort

Von Erwin J. Frasl
Der Goldpreis wird weiter steigen. Anleger, die sich gegen neue Inflationsschübe schützen wollen, greifen zu. Goldbarren und Goldmünzen bleiben die bevorzugte Wahl.
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Das Bankhaus Spängler bietet Anlegern jetzt den Kauf von physischen Goldbarren mit einem Zusatznutzen an. Das Edelmetall wird im Tresorraum der Salzburger Privatbank verwahrt und gegen Diebstahl versichert. Zudem erscheint der Wert der Goldbarren auch im Vermögensdepot des Investors. Das Mindestinvestment beträgt 20.000 Euro. "Die einzige Möglichkeit, in Gold zu investieren, ohne auf das Emittentenrisiko achten zu müssen, ist der Erwerb von effektiven Goldbarren oder Münzen", so Mag. Markus Goller, Leiter Private Banking im Bankhaus Spängler. "Gold ist eine stabile Anlagemöglichkeit und Vorsorge für Krisenzeiten zugleich. Eine Beimischung in das Anlagedepot ist allein deshalb empfehlenswert."


Lange Tradition

"Mit dem neuen 'Spängler Gold-Depot' bieten wir unseren Kunden nun die Gelegenheit, am Mythos Gold teilzuhaben und unmittelbar an der Wertentwicklung des Edelmetalls zu partizipieren", so Goller. Alle Kunden haben jederzeit Zugriff auf ihre Goldbarren und erhalten regelmäßige Informationen über den Goldbarrenbestand sowie dessen aktuellen Wert.

Hyperinflation

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Von Erwin J. Frasl
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Auch die österreichische Wertpapieranlagebank direktanlage.at bietet den Kauf von Goldbarren an. Kunden können diese im Feingewicht zwischen 50 und 1.000 Gramm erwerben. Das von Anlegern gekaufte Gold wird in das Wertpapierdepot bei direktanlage.at eingebucht und erscheint tagesaktuell als eigene Position im Depotauszug. "Gold eignet sich ideal als Vorsorge für Krisenzeiten und als Möglichkeit, das Anlagerisiko im Depot zu streuen. Deshalb macht Gold als Beimischung sehr viel Sinn", meint Ernst Huber, Vorstandsvorsitzender von direktanlage.at. "Gerade in der aktuellen Niedrigzinsenphase und hoher Inflationsgefahren ist die Nachfrage nach dem Edelmetall auch entsprechend groß."

Niedrige Einstiegseinheit

Vorteil für Anleger: Die niedrige Einstiegseinheit von 50 Gramm. Alle Barren weisen den garantiert eingeprägten Feingehalt von 999,9 Promille auf. Im Vergleich zu Münzen haben Goldbarren geringe Handelsspannen und preiswerte Präge- bzw. Gusskosten, so Huber. Kauf und Verkauf der Goldbarren kann per Fax, Telefon oder in einer der sieben direktanlage.at-Filialen in Österreich erfolgen. Auf Wunsch können die Goldbarren dort auch ausgehändigt werden, dabei fallen jedoch Auslieferungsspesen an. Ansonsten erfolgt die physische Verwahrung als Sondervermögen bei einer Schweizer Großbank. Die von direktanlage.at gestellten Kurse, welche im Wertpapierdepot des Anlegers erscheinen, sind tagesaktuelle Festpreise inklusive aller Kauf- und Verkaufspesen.

 

Hyperinflation

Gold und Rohstoffe sind die Antwort

Von Erwin J. Frasl
Die Politik der Notenbanken, der Wirtschaft massiv billiges Geld zur Verfügung zu stellen und die rasche Ausweitung der Staatsverschuldung rund um den Globus könnten Inflation zum Problem der nächsten Jahre machen, meinen etwa die Profis der Erste Bank. Dies gepaart mit nahezu weltweiter Nullzinspolitik sowie zunehmender Kritik am Dollar als Weltreservewährung, könnten eine perfekte Ausgangsposition für weitere Goldpreisanstiege sein.


Gold und Silber sind die einzig anerkannten Währungen, die von Regierungen und Notenbanken weder kreiert, noch kontrolliert werden können. Die Antwort auf die Frage ob Gold teurer wird, oder die Kaufkraft der Papiergeldwährungen sinkt, liegt im Auge des Betrachters. Gold kann in jedem Falle nur auf den inneren Wert zurückfallen, der in Höhe der Förderkosten liegt. In den 1970er Jahren galt es noch als ungeschriebenes Gesetz, mindestens ein Fünftel des Vermögens in Gold zu investieren. 1980 machten Gold & Goldminenaktien über 26 Prozent des Weltfinanzvermögens aus, heute sind es lediglich 0,6 Prozent.

Foto: colourbox.com ID:349