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Donnerstag, 17.05.2012
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Gaspreiserhöhungen bis zu 22,00  Prozent

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Nicht nur die Strompreise sind für die Konsumenten zu wenig gefallen, auch die Gaspreise. Das zeigt die  im Auftrag der AK  ebenfalls sehr deutlich. So ist der Referenz-Großhandelspreisindex für Gas (ÖGPI) zwischen Juli 2008 und Juni 2010 um fast ein Fünftel gesunken, während in diesem Zeitraum die Gas-Arbeitspreise für Haushalte (EPI) um durchschnittlich fünf Prozent gestiegen sind.

Gas-Preissenkungen werden nur mit Verzögerung weitergegeben

Erst Anfang des Jahres wurden die Preisvorteile zögerlich weitergegeben. Nur die VEG Vorarlberger Erdgas, die burgenländische BEGAS und Wien Energie senkten die Preise für ihre Kunden.

Die Kärntner KELAG und die Energie Klagenfurt haben ihre Gaspreise nicht angehoben. Alle anderen Gasanbieter haben ihre Preise teilweise signifikant erhöht. Ein Tiroler Gas-Haushalt zahlt etwa für einen Durchschnittsverbrauch (15.000 Kilowattstunden) im heurigen Juni um 90 Euro mehr als vor zwei Jahren - und das trotz sinkender Großhandelspreise.
 

Ausmaß der Teuerungswelle bei Gas 

Anbieter Preisanstieg in Prozent
TIGAS Erdgas Tirol 22,00
Steirische Gas-Wärme 17,20
EVN 9,10
Salzburg AG 9,0
OÖ Gas-Wärme 7,8
Energie Graz 3,2

(durchschnittlicher Jahresverbrauch: 15.000 Kilowattstunden; Gas-Arbeitspreise ohne Steuern Rabatte, Netzkosten; Juli 2008 bis Juni 2010)

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