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Ölheizung modernisieren

2.000 Euro Förderung auch 2012

08.03.2012
Von Erwin J. Frasl
Die Förderaktion "Heizen mit Öl" (HMÖ) unterstützt den Umstieg von alten Ölheizungen auf moderne Öl-Brennwertgeräte. Dieser wird auch 2012 mit einer Summe von 2.000 Euro gefördert.
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HMÖ-Geschäftsführer Martin Reichard: Der Umstieg auf eine moderne Öl-Brennwertanlage wird auch 2012 mit einer Summe von 2.000 Euro gefördert
"Die österreichischen Haushalte setzen beim Heizen auf zuverlässige Technik, die man sich leisten kann", ist HMÖ-Geschäftsführer Martin Reichard überzeugt. "Moderne Öl-Brennwertkessel sind in der Anschaffung vergleichsweise kostengünstig, arbeiten umweltschonend und holen das Maximum aus jedem Liter Heizöl heraus, so Reichard.


"Heizen mit Öl": Effizienzsteigerung billiger als Umrüstung

Die Umstellung auf Öl-Brennwerttechnik ist inklusive Kaminsanierung bereits ab 6.500 Euro erhältlich. Durch die 2.000-Euro-Förderung der Heizen mit Öl GmbH wird das Haushaltsbudget zusätzlich entlastet. Auch die Effizienzsteigerung ist beachtlich: Im Vergleich zu alten Kesseln verbrauchen moderne Öl-Brennwertanlagen um bis zu 40 Prozent weniger Heizöl. Dabei wird die Abgaswärme, die bei anderen Systemen ungenutzt über den Rauchfang abzieht, wieder in das Heizsystem zurückgeführt und in Energie umgewandelt.

Wie der Vollkostenvergleich der gängigen Heizsysteme zeigt, kostet die Umrüstung auf andere Energieträger um ein Vielfaches mehr, als die Verbesserung der bestehenden Heizungsanlage. Der Ersatz einesalten Ölkessels durch ein modernes Öl-Brennwertgerät ist gerade in Zeiten hoher Energiepreise wirtschaftlich gesehen äußerst sinnvoll. Die Umstellung rentiert sich oft schon nach 3 bis 4 Jahren, so Martin Reichard.

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Einsparungspotenzial noch nicht ausgeschöpft

Rund 840.000 österreichische Haushalte heizen mit Heizöl extra leicht. Viele der Anlagen sind veraltet und daher sanierungsbedürftig. "Etwa 80 Prozent der bisher getauschten Kessel waren älter als 20 Jahre. Das bedeutet, es wird genau dort gefördert, wo das Einsparungspotenzial am größten ist - bei den besonders alten, ineffizienten Geräten. Fakt bleibt, dass jede eingesparte kWh Energie günstiger ist, als jede neu produzierte", so Reichard.  Die Förderaktion läuft noch bis ins Jahr 2016. Bis dahin sollen im Ölheizungsbereich gemäß freiwilliger Vereinbarung zwischen derösterreichischen Mineralölwirtschaft und dem Wirtschaftsministerium 2.100 GWh Energie eingespart werden. Diese Summe der Einsparungenentspricht ungefähr der Jahresproduktion aller österreichischen Windkraftwerke - und das ohne Verwendung von Steuergeldern, so Reichard . Der Umstieg auf eine moderne Öl-Brennwertanlage wird auch 2012 miteiner Summe von 2.000 Euro gefördert. Die entsprechenden Informationen sowie das Antragsformular sind  hier abrufbar.

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