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Donnerstag, 17.05.2012
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Die Konjunkturlage in Österreich

Auch für Österreich zeigt der Wifo-Konjunkturtest vom Februar eine weitere Verbesserung der Unternehmererwartungen in der Industrie. In der Bauwirtschaft fehlen hingegen weitgehend Hinweise auf eine Erholung. Im IV. Quartal 2009 sanken die Bauinvestitionen (- 0,8 Prozent) gegenüber dem Vorquartal. Für das I. Quartal ist aufgrund des kalten Wetters mit einer anhaltend schwachen Tendenz zu rechnen.

Die Tourismusumsätze lagen nach ersten Schätzungen in der ersten Hälfte der Wintersaison zwar um 3,0 Prozent unter dem Rekordergebnis des Vorjahres. Der Rückgang ist aber im internationalen Vergleich gering und schwächer als angesichts der Finanzmarktkrise befürchtet. Offenbar ersetzten sowohl inländische Reisende als auch Gäste aus den Nachbarländern teure Fernreisen durch einen Aufenthalt in Österreich.

Sorgenkind Arbeitsmarkt

Die Lage auf dem österreichischen Arbeitsmarkt blieb in den ersten zwei Monaten des Jahres unverändert. Saisonbereinigt stieg die Zahl der unselbständig aktiv Beschäftigen geringfügig. Sie blieb damit im Februar um 0,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote erhöhte sich (nach österreichischer Definition) im Februar leicht und lag mit 7,5 Prozent um 0,8 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Die Inflationsrate betrug im Jänner laut Verbraucherpreisindex (VPI) 1,2 Prozent, ohne Energie und unbearbeitete Nahrungsmittel 1,1 Prozent.

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Institut für Wirtschaftsforschung
Seite 3: Die Konjunkturlage in Österreich
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