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Energiekosten senken

Nicht jammern - Geschenke abholen

04.10.2010
Von Erwin J. Frasl
Die Energie-Lieferanten halten ein Weihnachtsgeschenk in Höhe von bis zu 161 Euro jährlich für Sie bereit. Der Haken dabei: Sie müssen es selbst abholen.
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Erwin J. Frasl, Chefredaktion biallo.at
In wenigen Wochen ist Weihnachten. Da ist es hochwillkommen, dass in der Energiewirtschaft auf die Haushalte in Österreich ein stattliches 161 Euro Weihnachtsgeschenk wartet. Es muss nur abgeholt werden. Indem Haushalte zum günstigsten Anbieter von Energie wechseln. Immerhin hat die staatliche Regulierungsbehörde für den Energiemarkt, die E-Control, jüngst festgestellt, dass Haushalte, die ihren bestehenden Standardlieferanten die Treue aufkündigen und zum günstigsten Anbieter wechseln, bis zu 161 Euro pro Jahr einsparen können.


Aufbesserung der Haushaltskasse

Wenn man bedenkt, wie viele Menschen bei ihren regelmäßigen Einkäufen für den täglichen Bedarf sehr genau die Angebote der Supermarkt-Ketten wie Merkur, Billa, Penny, Spar, Hofer oder Zielpunkt studieren, um durch den Kauf besonders günstiger Angebote jeweils ein paar Euro zu sparen und so die monatliche Haushaltskasse aufzubessern, zeigt sich, dass das Sparptenziel bei Strom und Erdgas für die meisten Menschen noch immer unentdecktes Neuland ist. Nur weniger als 1,5 Prozent der Haushalte entschließen sich jährlich von einem teureren Energieanbieter zum günstigsten Lieferanten von Strom oder Gas zu wechseln und so die brachliegenden Sparpotenziale für sich zu nutzen, wie die E-Control erst jüngst festgestellt hat.

Während die Menschen längst geübt sind, ihren Mobilfunkanbieter bzw. ihren Internetanbieter zu wechseln, um zu den jeweils günstigsten Bedingungen mobil zu telefonieren bzw. SMS zu verschicken oder E-Mails zu versenden bzw. im Internet zu surfen, sind die Vorteile, die der Wechsel eines Strom- oder Gaslieferanten mit sich bringt, noch weitgehend unbekannt und ungenützt. Dabei ist der Wechsel eines Energieanbieters ziemlich einfach, wie Biallo.at immer wieder aufzeigt. Und Biallo.at hält Sie auch auf dem Laufenden, was Preisänderungen von Strom und Gas anlangt. Damit Sie wissen, ob sie teuren Strom oder teures Gas beziehen oder ob Sie den für Sie günstigsten Strompreis bzw. Gaspreis schon nützen.

Jammern senkt die Preise nicht

Das Jammern über die hohen Energiepreise ist zwar verständlich, da Strom, Erdgas, Heizöl oder Pellets die Haushalte jährlich sehr stark belasten, aber Verbraucher müsse4n das nicht einfach hinnehmen. Es gibt auch Gestaltungsmöglichkeiten beim Energieverbrauch und damit Sparmöglichkeiten. Jetzt, am Beginn der Heizsaison, kann es durchaus sinnvoll sein, sich über den aktuellen Stand der Preise von Strom, Erdgas, Heizöl usw. zu informieren, ebenso über Rabatte etwa für Neukunden und dann zu prüfen, welche Ersparnis ein Wechsel des bestehenden Lieferanten oder gar der Wechsel des bestehenden Heizungssystems pro Jahr bringen kann. Immerhin geht es um Ihr Geld. Viel Erfolg bei Ihrer Suche nach Ihrem günstigsten Energie-Lieferanten.

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Leserkommentare

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04.10.2010 22:48 Uhr
Berndl Christinee: Sauberer Strom - sauberer Preis
Bei dieser Diskussion spielt nur der billige Preis eine Rolle. Keine Frage nach der Stromzusammensetzung und dem Händlermix der Versorger.Überlegungen wie Umwelt und Klimaschutz spielen keine Rolle, aber gegen Atomkraft wird gewettert. Im Österreichischen Stromnetz beträgt der Atomstromanteil neben jeder Menge CO2 Bereits 30%.
Für mich ist das nicht akzeptabel. Mich interessieren die billigen Schmutzstromanbieter nicht. Seit 6 Jahren bin ich Ökostermkundin der Alpen Adria Energie www.aae.at Hier wird seit 125 Jahren sauberer Strom gewonnen, empfohlen von den Umweltorganisationen, kontrolliert vom Umweltzeichen. Das bedeutet, dass Schmutzstrom keine Chance hat. Ich bezahle zwar im Jahr etwa 40€ mehr als beim Schmutzigen Stromdiskonter, dafür ca.70€ weniger als bei meinem konventionellen Anbieter vor Ort. Ich denke das bin ich der Umwelt den nächsten Generationen zuliebe schuldig.
Foto: biallo.at ID:1126
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