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Donnerstag, 17.05.2012
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Edelmetall

Die acht goldenen Regeln für Goldkäufer

28.08.2011
Von Michael Martinek
Eurokrise und US-Verschuldung sorgen für immer neue Preisrekorde beim Edelmetall Gold. Um so wichtiger ist es, einen kühlen Kopf zu bewahren und wichtige Spielregeln bei Goldinvestments zu beachten. Hier die Goldenen Regeln für Goldkäufer.
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Mag. Michael Martinek ist er Vorstandsvorsitzender des Bankhauses Schelhammer & Schattera AG.
  1. Je stärker Ihre Überzeugung ist, dass unser Wirtschafts- und Währungssystem in einem desaströsen Zusammenbruch münden könnte, desto höher sollte der Goldanteil an Ihrem Portfolio sein; wobei man nicht außer Betracht lassen sollte, dass es auch noch andere Realwerte als Gold gibt. (Anmerkung: Ich persönlich halte trotz der aktuellen Probleme und Turbulenzen die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenbruchs für äußerst gering.)
     
  2. Goldaktien und ähnliche Wertpapiere sind zwar „mobiler“ als schwere Goldbarren, bergen aber einen zusätzlichen Risikofaktor in sich, ob sie auch „goldeswert“ verbriefen. Hier ist Beratung doppelt wichtig!
     
  3. Wenn die Krisenangst – wohl gemerkt die Angst, nicht unbedingt noch die Krise – vorbei ist, geht’s mit Gold mit hoher Wahrscheinlichkeit bergab, vielleicht sogar steil.
     
  4. Übersehen Sie auch nicht: Am Ende wird in Euro abgerechnet – nicht im US-Dollar!
     
  5. Ziehen Sie auch ins Kalkül, dass ein Goldbarren keine Zinsen abwirft.
     
  6. Wollen Sie eine größere Summe in Gold anlegen, so kaufen Sie nicht alles sofort – denken Sie an Cost Averaging. Dies gilt übrigens auch für den Verkauf.
     
  7. Die Entwicklung von Gold ist keine Einbahnstraße: Vergessen Sie also nicht auf‘s Verkaufen.
     
  8. Wenn Sie Gold und Edelmetalle kaufen, dann ausschließlich bei einer vertrauenswürdigen Adresse. Qualität und Seriosität in der Beratung sind dabei essentiell. Wichtige Fragen sind auch sofortige Verfügbarkeit (ohne Vorbestellung) und die Spesen.
Mag. Michael Martinek

... startete nach dem Studium der Betriebswirtschaft und einer Assistententätigkeit an der Hochschule für Welthandel im Jahr 1973 seine Karriere in der damaligen Creditanstalt-Bankverein (CA-BV), für die er fast 25 Jahre tätig war. Sowohl in der CA, als auch anschließend im Sparkassensektor sowie in der HYPO NÖ hatte er leitende Funktionen inne, zuletzt als Vorsitzender des Vorstandes. Seit Juli 2011 ist er Vorstandsvorsitzender des Bankhauses Schelhammer & Schattera AG. Das Bankhaus Schelhammer & Schattera steht zu 85 Prozent im Eigentum von Institutionen der römisch-katholischen Kirche in Österreich und ist Wiens älteste Privatbank (gegründet 1832).

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