Startseite | Impressum | | RSS | biallo.de | geldsparen.de | biallo-unternehmen.de | bialloblog.de
Donnerstag, 09.09.2010
Suche:

Versicherung per Internet

Keine Zukunftsmusik mehr

Elisabeth Stadler- ERGO Austria  International AG-Versicherungen-Internet-Web-Versicherungskunden-Banken-E-Banking-Versicherungsvertrieb-Vorsorge-Bancassurance-GfK Custom Research-Versicherungsberater-Versicherungsleistungen-Bankgeschäfte-Versicherun
Elisabeth Stadler, Vorstandsvorsitzende der ERGO Austria International AG: "Kunde muss heute quasi auch als Vertriebspartner gesehen werden"
Versicherungsvertrag per Mausklick? Das ist heute keine Zukunftsmusik mehr. Doch der Versicherungsvertrieb via Internet spielt in Österreich noch eine untergeordnete Rolle.

Während E-Banking in Österreich bereits ein breites Feld an Usern aufweist, unter anderem auch mich, werden Versicherungen nach wie vor auf "konservativem" Weg abgeschlossen. Persönliche Beratung ist in Versicherungsangelegenheiten offensichtlich nicht so einfach zu ersetzen. Geht es doch beim Thema Vorsorge um zahlreiche individuelle Einzelheiten, die berücksichtigt werden wollen – dies gilt sowohl für das Thema Bancassurance als auch für den klassischen Versicherungsvertrieb.

Konservativ statt virtuell

Laut einer Studie von GfK Custom Research nutzen nur knapp zwei von zehn Österreichern das Internet für Versicherungsangelegenheiten: Sie kommunizieren via E-Mail mit ihrem Versicherungsberater, beschaffen sich Informationen und nutzen die Möglichkeit, Versicherungsleistungen zu vergleichen. Im Gegensatz dazu wickeln bereits 21 Prozent der Bevölkerung zumindest "ein paar Mal im Monat" ihre Bankgeschäfte via Internet ab.

Lesen Sie auch

Biallo.at - In eigener Sache
Neue Rubriken – neuer Newsletter

Kreditwirtschaft und Finanzkrise
Österreichs Banken unter der Lupe

Auto- und Motorradversicherung für neue Kunden
20 Prozent Rabatt bis Jahresende

Kunden aktivieren

Und wie lauten die Zukunftsaussichten? Die Versicherungsanbieter sind gefordert, die Konsumenten und prospektiven Kunden via Internet zu aktivieren, wie zum Beispiel mit besonderen Online-Aktionen. Der Konditionenvergleich wird in Zukunft dem amerikanischen Vorbild der "price comparison sites" folgend weiter institutionalisiert werden. Wie weit die persönliche Beratung dem virtuellen Zugriff überlegen bleibt, werden auch in den nächsten Jahren die Qualität der Berater und die Komplexität der Produkte unter Beweis stellen.

Social Networks

Ein Aspekt sollte bei dieser Betrachtung nicht außer Acht gelassen werden: Das Internet – und hier vor allem die boomenden Social Networks, wie Facebook, Xing, Twitter etc. – bietet den idealen Raum, Erfahrungen auszutauschen, Meinungen kundzutun und Stimmung zu machen.

Rund 70 Prozent der österreichischen Internetuser ab 14 Jahren nutzen soziale Netzwerke. Die Frage, welche "Nachrede" ein Unternehmen hat, eröffnet in Zeiten der interaktiven Internetnutzung plötzlich ganz neue Dimensionen. Der Kunde muss heute quasi auch als Vertriebspartner gesehen werden, der mit seiner Empfehlung oft mehr bewegen kann, als ein ganzer Stab an Verkaufsstrategen! Das Internet liefert der Versicherungsbranche also zahlreiche interessante Ansätze, die es aktiv zu nutzen gilt!

Elisabeth Stadler

Elisabeth Stadler, die neue Vorstandsvorsitzende der Ergo International AG, ist gebürtige Niederösterreicherin. Sie begann ihre Laufbahn 1983 in der damaligen Bundesländer-Versicherung und war zuletzt im Vorstand der Uniqa Personenversicherung AG, Call Direct AG, Raiffeisen Versicherung AG und der FinanceLife Lebensversicherung AG.

Ergo Versicherungsgruppe in Österreich

Zur Ergo Versicherungsgruppe in Österreich gehören neben der Ergo Austria International AG (Bank Austria Versicherung, Unternehmen der Victoria Volksbanken und Ergo Insurance Service) auch die D.A.S. Rechtsschutz Versicherungs AG und die Quelle Lebensversicherung  AG. Die Ergo Versicherungsgruppe in Österreich erwirtschaftete 2008 rund 850 Millionen Euro Prämieneinnahmen.

Elisabeth Stadler   10.12.2009

Leserkommentare

Name:
Email:

Ziffernfolge hier eingeben:
Überschrift:
Kommentar:
Foto: Uniqua ID:445
Nach Oben
Der Biallo.at Newsletter
Hier können Sie sich anmelden!
Kolumne von Erwin J. Frasl
Erwin J. Frasl

Investments 2010

Goldene Zeiten

Gold zieht jeden in seinen Bann – irgendwann, irgendwie. Egal, ob es als Schmuckstück eine schöne Frau noch schöner macht, für Anleger in unsicheren Zeiten Sicherheit symbolisiert, Goldbesitzern freudige Genugtuung bringt, weil der Preis unentwegt nach oben marschiert.
Lesen
Archiv
Frasl fragt
Produktcheck
Erwin J. Frasl

ING-Diba Direktbank Austria - Direkt-Sparen

Die ING-Diba Direktbank Austria hat sich u.a. auf Direkt-Sparen, etwa für täglich fälliges Geld, spezialisiert. Biallo.at sagt Ihnen, was davon zu halten ist.
Lesen
weitere Produktchecks
Gastkommentar von Alexander Van der Bellen
Alexander  Van der Bellen

Preemptive restructuring

Wer trägt die Hauptlast einer Insolvenz?

Wenn gegen ein Unternehmen ein Ausgleichs-, geschweige denn ein Konkursverfahren eröffnet wird, wer trägt die Hauptlast? Diejenigen, die Forderungen gegen das Unternehmen haben: die Gläubiger - also letztlich die Bürger.
Lesen
Archiv
Anzeige
Anzeige
© 2010 Biallo & Team GmbH - info@biallo.at - Impressum - Datenschutz